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Radikaler Umbau bei ProSiebenBeliebte Kölner TV-Show verliert ihr Herzstück

Inka Bause, Moderatorin und Schlagersängerin steht als Figur „Der Toast“ in der ProSieben-Show „The Masked Singer“ auf der Bühne.

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Inka Bause, Moderatorin und Schlagersängerin steht als Figur „Der Toast“ in der ProSieben-Show „The Masked Singer“ auf der Bühne. (Archivbild)

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„The Masked Singer“ verliert sein Herzstück! ProSieben stellt die beliebte Kölner Show radikal um.

Für Fans von „The Masked Singer“ ist das eine krasse Nachricht: Die ProSieben-Erfolgsshow steht vor einem riesigen Umbau und verliert ihr wichtigstes Merkmal – den Live-Charakter. Der Sender gab am Montag (6. Juli 2026) bekannt, dass die kommenden Episoden vorab aufgezeichnet werden. Zu sehen gibt es sie dann erst Wochen später im TV und bei Joyn.

Diese Neuigkeit verkündete der Sender gemeinsam mit anderen Anpassungen für die 13. Staffel, die im Herbst an den Start geht. Damit geht eine Ära zu Ende, denn „The Masked Singer“ gehörte bisher zu den aufwendigsten Live-Events in der deutschen TV-Landschaft.

Aufzeichnung statt Live-Show: Das steckt dahinter

Was die Umstellung für die Abstimmung des Publikums bedeutet, ist noch unklar. Show-Chef Hannes Hiller nannte aber einen klaren Vorteil für das neue Konzept: Es wird einfacher, Stars für die Show zu gewinnen.

„Wir machen hier genau das, was weltweit längst Standard ist – ob USA oder Großbritannien, andere Länder zeichnen die Show schon immer auf“, erklärte Hiller. „Dieser Schritt ermöglicht die Verpflichtung von prominenten Kandidaten, deren Terminkalender eine sechswöchige Live-Präsenz bislang schlichtweg unmöglich gemacht hat.“

Rekord-Staffel mit 16 Masken in Köln

Das Konzept der Show ist Kult: Promis singen unter riesigen Kostümen und niemand weiß, wer sie sind. Nur die Stimme und ein paar rätselhafte Tipps geben Anhaltspunkte. Ein Rate-Panel im Studio und die Fans daheim rätseln mit. ProSieben startete die Show 2019 in Deutschland – und landete einen Riesen-Hit.

Aber auch auf der Bühne wird alles anders. In der kommenden Staffel treten laut ProSieben gleich 16 maskierte Stars an – so viele gab es noch nie! Außerdem soll die Show schneller werden und eine neue Dramaturgie bekommen.

Doppelte Demaskierung in den ersten Shows

„In den ersten vier Shows treten jeweils vier Masken im direkten Wettkampf gegeneinander an. An jedem Abend müssen dann bereits zwei Prominente ihre Identität preisgeben, während die zwei verbleibenden Masken direkt ihr Ticket fürs Halbfinale lösen“, so die Erklärung von ProSieben. Heißt im Klartext: Es gibt von Anfang an richtig viele Enthüllungen.

Trotz der ganzen Reformen gibt es für die Fans in der Region eine super Nachricht: Der Produktionsort bleibt Köln! Und auch Matthias Opdenhövel moderiert wie gewohnt die Sendung. Wer bei den Aufzeichnungen im August live dabei sein will, kann laut ProSieben ab sofort Tickets besorgen. (red)

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