Zehn Trips, Bodyguards auf Staatskosten: Eine Jugendsünde von Beatrice sorgt jetzt für Zündstoff.
10 Luxus-Reisen, 250.000 PfundSteuerzahler zahlten für Prinzessin Beatrices Sicherheit

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Prinzessin Beatrice soll gerne und oft gereist sein. (Archivbild)
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Prinzessin Beatrice muss sich wegen alter Geschichten rechtfertigen. Der „Daily Express“ gräbt eine Episode aus ihrer Jugendzeit aus, die es in sich hat. Es geht um ihre Pause vor dem Uni-Start, das sogenannte Gap Year. Doch was wie eine normale Auszeit für junge Leute klingt, entpuppt sich als extrem teures Vergnügen, dessen Kosten jetzt wieder für Aufsehen sorgen.
Beatrices unglaubliche Trip-Liste
Mit zarten 19 Jahren hat die Tochter von Andrew Mountbatten-Windsor und Sarah Ferguson anscheinend eine unglaubliche Reise-Serie hingelegt. In gerade einmal vier Monaten soll sie zehn verschiedene Urlaube gemacht haben.
Einem Bericht zufolge umfasste ihre Tour Ziele wie Argentinien, Brasilien, Spanien und Belgien, aber auch Ägypten, Abu Dhabi sowie New York. Als wäre das nicht genug, gab es mehrfache Trips zu Hotspots wie St. Barths, Verbier und Aspen. Dass sie so oft in so kurzer Zeit unterwegs war, sorgt heute für mächtig Gesprächsstoff.

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Prinzessin Beatrice (Archivbild)
Der wahre Hammer sind aber die Ausgaben für die Sicherheit. Laut dem Bericht wurde Prinzessin Beatrice auf ihren Trips ständig von Polizisten bewacht. Diese Maßnahme soll die Kasse mit jährlich rund 250.000 Pfund belastet haben. Bezahlt wurde das Ganze aus der Tasche der britischen Steuerzahler. Und genau das ist der Punkt, der auch heute noch für Empörung sorgt.
In einer Dokumentation brachte ein Kenner des Königshauses die Sache auf den Punkt. Zwar sei Beatrice wie viele andere junge Leute in ihrer Auszeit von einem Land zum nächsten gereist. Der gewaltige Unterschied war aber ihr ständiger Anhang von Sicherheitsleuten. Genau dadurch entstanden die Extra-Kosten, für die die Allgemeinheit aufkommen musste. Eine Bewertung, die in dem Bericht deutlich unterstrichen wird.
250.000 Pfund für Bodyguards: Musste die Öffentlichkeit zahlen?
Schon damals mischte sich der heutige König Charles III., zu der Zeit noch Thronfolger, in die Diskussion ein. Berichten zufolge sorgte er dafür, dass Beatrice und ihre Schwester Eugenie ihren permanenten Polizeischutz verloren. Die offizielle Begründung: Beide Prinzessinnen gehören nicht zum Kern der aktiven Royals. Dieser Eingriff wurde als klares Signal für einen sparsameren Kurs gewertet.
Im Palast selbst soll dieser Beschluss für mächtig Ärger gesorgt haben. Ihr Vater, Andrew, war Berichten nach fuchsteufelswild und soll sich direkt an seine Mutter, Königin Elizabeth II., gewendet haben. Sein Anliegen: Seine Töchter sollten auch in Zukunft als volle Mitglieder der Royal Family gelten.
Selbst nach all den Jahren kommt das Thema immer wieder auf den Tisch. Die Ausgaben von damals sind zum Symbol für die ewige Debatte über Geld und Pflichten im britischen Königshaus geworden. Und mittendrin steht weiterhin Prinzessin Beatrice, deren Reise-Marathon bis heute als Paradebeispiel für royalen Luxus gilt. (jag)
