Riesen-Wirbel in Köln: Unvermittelt tauchten Polizisten vor der Haustür von Oliver Pocher auf – sie hatten es auf Pietro Lombardi abgesehen.
Wegen Pietro LombardiMitten in der Nacht steht Polizei vor Pochers Kölner Villa

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Oliver Pocher berichtet in seinem Podcast von einem nächtlichen Polizeieinsatz an seinem Kölner Haus.
Für Oliver Pocher (48) sollte es nach dem Trip mit seinen Kindern nach Australien und Japan einfach nur entspannt werden. Aber die erste Nacht wieder daheim in seiner Villa in Köln entwickelte sich zu einem wahren Horror-Szenario. Völlig unerwartet schellten mitten in der Nacht Einsatzkräfte an seinem Haus. Der Anlass für das Aufgebot samt Streifenwagen und Ambulanz: Sänger und Kumpel Pietro Lombardi (33).
Im gemeinsamen Podcast „Die Patchwork Boys“ sprechen die zwei Männer über die ereignisreiche Nacht. „Ich bin ein bisschen fertig, weil die Polizei bei mir geklingelt hat. Wegen dir“, erzählt Pocher. Lombardi platzt daraufhin der Kragen: „Ich bin so sauer. […] Ich muss wirklich aufpassen, dass ich nicht beleidigend werde. Weil irgendwann reicht es auch.“
Bizarre Stalker-Story als Auslöser
Doch was steckte dahinter? Pocher beschreibt die Situation laut „Bunte“ so: „Es gab einen kleinen Nachteinsatz der Polizei. Es klingelte an der Tür, und dann gehe ich dran und sehe die Polizei.“ Der Comedian wurde von den Einsatzkräften gefragt, ob Pietro Lombardi weiterhin bei ihm lebe. Eine Frage, die Pocher erst einmal stutzig machte, weil er den Grund für die Aktion nicht wusste.
Hinter dem ganzen Trubel verbirgt sich eine aberwitzige und durchaus besorgniserregende Story. Anscheinend hatte ein Stalker die Polizei kontaktiert mit der Behauptung, Pietro hätte ihn zu sich nach Hause bestellt. Dort in der Nähe von Pochers Anwesen will der Mann dann überfallen worden sein. Eine Erzählung, bei der sogar die Polizisten misstrauisch wurden.
Pietro Lombardi fassungslos: „Mehr Stalking geht nicht“
Pocher bringt die groteske Lage auf den Punkt: „Er will – ganz normal – einfach nur zu dir nach Hause, nachts, weil du Freunde nachts einlädst. Um drei, halb vier.“ Die Beamten hegten laut ihm „gewisse, nicht unberechtigte Zweifel an der Geschichte“. Ein Anruf bei Pietro blieb jedoch erfolglos, da dieser nicht abnahm.
Also nahm Olli die Aufklärung selbst in die Hand. Es kam rasch ans Licht, dass der Verfolger eine gefälschte Nummer für die Kommunikation nutzte. „Es war irgendein anderer Pietro Lombardi, der wirklich so eine ganz miese Nummer hatte, eine Prepaid-Kartennummer“, erklärt Pocher.
Die Frechheit des Stalkers macht Pietro Lombardi fassungslos und zornig. „Sowas ist einfach asozial. Punkt eins, das ist nicht mein eigenes Haus. Punkt zwei, könnten meine Kinder zu Hause sein. Deine waren zu Hause.“ Seine Vermutung geht sogar so weit, dass der Unbekannte einen GPS-Sender an seinem Wagen befestigt haben könnte: „Egal, wo ich bin, der Typ ist da. […] Mehr Stalking geht nicht.“ Für Pietro ist eine rote Linie überschritten: „Das ist kein Spaß mehr.“ (red)
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