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„Plötzlich ausgebremst“Detlef Soost schildert im ZDF, wie vier Schlaganfällen sein Leben veränderten

Detlef Soost sprach bei „Volle Kanne“ darüber, wie er 2024 drei kleine und einen normalen Schlaganfall erlitt. (Bild: ZDF)

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Detlef Soost sprach bei „Volle Kanne“ darüber, wie er 2024 drei kleine und einen normalen Schlaganfall erlitt. (Bild: ZDF)

Während einer Italien-Reise erlitt Detlef Soost 2024 vier Schlaganfälle. Im ZDF-Magazin „Volle Kanne“ gab sich der Choreograf dennoch positiv - schließlich hätten ihm seine gesundheitlichen Beschwerden zu einer wichtigen Erkenntnis verholfen.

„Vielleicht denkt der ein oder andere Zuschauer jetzt: 'Warum spricht er denn da so entspannt drüber?'“, ahnt Detlef Soost, als er im ZDF-Magazin „Volle Kanne“ von den vier Schlaganfällen berichtet, die er 2024 erlitt. Die Antwort liefert der Choreograf umgehend selbst: „Weil ich in den letzten anderthalb Jahren gelernt habe, dass das eigentlich die einzige Möglichkeit ist, gut damit umzugehen.“

Bei einem Rom-Urlaub habe er plötzlich „auf der linken Gesichtshälfte nicht mehr gesehen“, erinnert sich der 56-Jährige. „Ich hab so die Hand hoch gemacht - aber ich hab sie nicht mehr gesehen.“ Zudem habe Soost unter „tierischen Kopfschmerzen“ gelitten: „Mir ging es nicht gut.“

Seine Vermutung, dass die Beschwerden mit seiner Kurzsichtigkeit oder seinem Alter zusammenhängen könnten, bestätigte sich bei einem späteren Krankenhausbesuch in Deutschland nicht. „Die sagten dann: 'Okay, Sie hatte einen Schlaganfall und drei kleine im Sehzentrum - deshalb haben Sie nix mehr gesehen.'“ Er habe sich daraufhin „eine ganze Woche durchchecken lassen“, schildert der TV-Star. Letztlich habe sich herausgestellt, dass die Schlaganfälle eine genetische Ursache hatten. So habe auch Soosts Vater bereits zwei Schlaganfälle vor seinem 60. Lebensjahr erlitten.

„Erst mal will man es nicht wahrhaben“

Zunächst habe sich Detlef Soost schwergetan, mit seiner Diagnose umzugehen. „Erst mal will man es nicht wahrhaben. Erst mal versucht man so, das immer wegzudrücken“, erinnert sich der dreifache Vater. „Das war für mich hart, damit umzugehen.“ Er habe sein Leben lange auf der „Überholspur“ geführt, „zwischendurch kurz auf die Raststätte und dann wieder weiter“, schildert er: „Und dann bist du plötzlich ausgebremst.“

Im Rückblick hätten seine gesundheitlichen Probleme jedoch zu „zwei sehr positiven Dingen“ geführt. So habe Soost einerseits „zu großen Stress“ aus seinem Leben gestrichen: „Ich mache das seitdem nicht mehr, weil es mich nicht weiterbringt.“ Andererseits habe er den Begriff „müssen“ aus seinem Wortschatz gestrichen: „Ich muss gar nix mehr.“ Seine Perspektive sei heute eine andere, verrät der Moderator: „Ich darf trainieren gehen. Ich darf arbeiten. Ich darf mit Menschen zusammen sein.“ Detlef Soost betont: „Das ist alles kein Müssen - das ist ein Dürfen. Und das hat bei mir super viel verändert.“ (tsch)

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