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„Habe jeden Tag Anrufe“Nach ARD-Aus: Satz von Stefan Mross lässt aufhorchen

Stefan Mross und eine festlich gekleidete Frau

Copyright: IMAGO / HOFER

Stefan Mross sorgte mit „Immer wieder sonntags“ für Top-Quoten. Bis die Show abgesetzt wurde.

Ein Hammer für die Schlager-Fans: „Immer wieder sonntags“ ist Geschichte. Aber für Stefan Mross geht's jetzt erst richtig los. Die Sender reißen sich um ihn.

Für die Schlager-Community war es eine bittere Nachricht: Der SWR hat nach beinahe 30 Jahren „Immer wieder sonntags“ im Europa-Park Rust einfach abgesetzt.

Völlig unverständlich, denn die Show war ein Quoten-Hit mit im Schnitt 19,7 Prozent Marktanteil, teils sogar 22 Prozent. Ein Schock für Moderator Stefan Mross (50), der die Sendung seit 2005 prägte. Sein emotionaler Abschied am 6. September endete mit Tränen und einer heftigen Abrechnung auf der Party danach.

Und er nimmt nichts davon zurück. Nur wenige Tage danach bekräftigte Mross bei Stefan Raab (59) beim „Großen Stefan-Fest“ (RTL) seine Haltung. „Irgendwann muss man das Maul aufmachen, ich bin ja Bayer“, sagte er dort unmissverständlich.

Was ihn aber richtig ärgert: Die Tirade war nicht für fremde Ohren gedacht, die Kameras waren schon abgeschaltet. Anscheinend haben aber Verräter im Raum gelauscht.

Sender-Ansturm: Mross kann sich vor Angeboten kaum retten

Im Gespräch mit „Bild“ legte Mross nach und zeigte sich fassungslos. „So eine erfolgreiche Sendung wie ,Immer wieder sonntags‘ setzt man ab. Das muss man nicht verstehen“, meinte der Showmaster.

Eine nachvollziehbare Begründung von der ARD habe er nie erhalten, obwohl er sie sich gewünscht hätte. Er kennt die Fernsehbranche und den erbitterten Kampf um Quoten: Private Kanäle feilschen manchmal um 20.000 Zuschauer, während sein Format Millionen erreichte.

Doch lange wird Stefan Mross wohl nicht auf dem Trockenen sitzen. Er verrät im „Bild“-Gespräch, wie begehrt er aktuell ist: „Ich habe jeden Tag Anrufe von den verschiedensten Sendern.“ Für ihn ist die Ursache klar: „Klar, wir sind ja mit ,Immer wieder sonntags‘ die absoluten Quotenkönige in Deutschland gewesen.“

Unterstützung kommt auch von Europa-Park-Inhaber Roland Mack (74), der das Format nicht sterben lassen will und schon mit neuen Partnern verhandelt. Über Schlagerpuls.com teilte er mit: „Stefan und ich sind uns einig, dass man eine solche Marke nicht leichtfertig aufgeben sollte.“ Ob Mross' Weg zu RTL führt, wo er oft zu sehen ist, lässt er unkommentiert. Sein Statement dazu: „Das wird das Schicksal entscheiden.“ (red)

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