Riesen-Krach bei der finalen Folge von „Immer wieder sonntags“! Anstelle einer geplanten Feier folgte eine knallharte Abrechnung von Stefan Mross.
Zoff nach TV-EndeStefan Mross rastet aus: „Könnt mich am A... lecken!“

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Moderator Stefan Mross hält sich während der Liveübertragung der letzten Ausgabe der ARD-Schlagershow „Immer wieder sonntags“ ein Taschentuch ans Gesicht, als ihm die Tränen kommen.
Ein gewaltiger Zoff habe sich laut einem Medienbericht nach der finalen Episode von „Immer wieder sonntags“ im Europa-Park Rust ereignet. Moderator Stefan Mross (50) war mit seiner Crew vom Südwestrundfunk (SWR) zu einer Feierlichkeit eingeladen worden, um den Abschied der Sendung zu zelebrieren. Die Situation lief jedoch offenbar komplett aus dem Ruder, als der SWR-Intendant Kai Gniffke (65) sowie der Programmdirektor Clemens Bratzler (54) ans Mikrofon traten. Sie begründeten das Ende des Formats, würdigten aber im selben Atemzug die Verdienste von Mross über 21 Jahre.
Als Stefan Mross schließlich als Schlussredner das Wort ergriff, stand ihm laut „Bild“ die Verärgerung sichtlich ins Gesicht geschrieben. Seine ersten kritischen Anmerkungen haben Kai Gniffke gegolten: „Das war wie eine Bestattungsrede“, wird er zitiert. Anschließend habe er ergänzt: „Das ist wie in einer Ehe – und ich weiß, wovon ich rede“, was im Saal für Heiterkeit sorgte.
Mross unterstellt SWR-Chef ein persönliches Motiv
Im Anschluss habe sich Mross den Programmdirektor Clemens Bratzler (54) zur Brust genommen. Der Moderator habe heftige Anschuldigungen gemacht: „Clemens, ich glaube, du hattest mal eine sehr unerfolgreiche Fernsehshow. Für mich kam es so rüber, als wäre das mit mir eine kleine Rache-Aktion von dir.“ Zur Einordnung: Bratzler war die Person, die Mross im März über das Ende der Sendung in Kenntnis gesetzt hatte.
Die dicke Luft sei im Saal förmlich zu spüren gewesen, als Mross fortfuhr: „Du hast mich rausgeschmissen!“. Er habe betont, dass es nicht nur um ihn ginge, sondern ein komplettes Format abgesetzt worden sei. „Und jetzt singt Ihr hier eine Stunde lang Lobeshymnen, wie toll diese Sendung ist“, hielt er den Verantwortlichen des Senders laut „Bild“ entgegen.
„Da kann uns der Rest am A.... lecken!“
Dann habe Mross die nächste Bombe platzen lassen. Er habe Bratzler die Frage gestellt, was künftig am Sonntag um 10.03 Uhr gesendet werde. Dessen angebliche Erwiderung: „Wahrscheinlich Wiederholungen von ,Immer wieder sonntags’.“ Bratzlers Versuch, dem zu widersprechen, sei mit lauten Buh-Rufen aus dem Saal quittiert worden.
An diesem Punkt habe Mross seinem aufgestauten Frust Luft gemacht. Er sei einzig und allein für seine Mannschaft da, die ihn fast 22 Jahre lang begleitet habe. Und dann die unmissverständliche Ansage: „Da kann uns der Rest am A.... lecken!“
Im Anschluss an seine Ansprache bezeichnete sich Mross als „Stehaufmännchen“, das sich niemals unterkriegen lasse. Er ging mit der Ankündigung: „Ich werde jetzt diesen Raum verlassen, weil es hier drinnen zu viel negative Energie ist. Aber das gilt nicht für mein Team. Ihr wart die Besten!“
Daraufhin verschwand er und wurde nicht mehr gesehen. In einer späteren Äußerung betonte Mross, seine Ansprache sei „wohlüberlegt“ erfolgt. Er habe es nicht mitansehen können, wie der SWR sich selbst zelebrierte, während seine Crew niedergeschlagen war. „Das war für mich ein Punkt, wo mir der Kragen geplatzt ist.“
Vom SWR kam eine verhaltene Reaktion auf die Ereignisse. Der Sprecher des Senders, Jürgen Ruf, ließ verlauten, dass man die Verdienste von Mross und der gesamten Mannschaft gewürdigt habe. Man beabsichtige jedoch nicht, sich zu Bemerkungen, die auf einem internen Event fielen, in der Öffentlichkeit zu positionieren. Ein achtungsvoller Umgang miteinander sei von großer Bedeutung. (red)

