Thomas Anders hat keine Lust auf ein neuerliches Comeback von Modern Talking. Das hatte zuvor Dieter Bohlen in den Raum angeregt. Sein ehemaliger Bandkollege sagte umgehend und deutlich ab.
Modern TalkingThomas Anders reagiert auf Bohlens Comeback-Träume
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„Für mich steht ein Comeback mit Modern Talking nicht zur Diskussion.“ So zitiert „Bild“ den 63-jährigen Sänger Thomas Anders.
Sein Hauptgrund: Er wolle sich auf eine eigene Solo-Karriere konzentrieren.
Thomas Anders: „Ich wünsche Dieter alles Gute“
Zwar denke er an die erfolgreiche Karriere mit Modern Talking gerne zurück, aber: „Gleichzeitig bin ich glücklich und stolz, dass ich mir nach unserer Trennung vor 23 Jahren meine eigene Karriere erfolgreich aufgebaut habe. Darauf möchte ich mich auch in Zukunft weiter konzentrieren. Mein Blick richtet sich nach vorne mit vielen neuen Ideen“, erklärte er sich gegenüber „Bild“.
Dass die in den 80ern gegründete Band überwältigend erfolgreich war und immer noch ist, ist für Anders kein Grund für ein Revival. Modern-Talking-Songs kommen nach seinen Erkenntnissen jährlich auf 450 Millionen Streams.
Trotzdem sieht er sich und Bohlen (72) nicht mehr als ein Herz und eine Seele, wie es der Erfolgstitel von einst, „You're My Heart, You're My Soul“, implizierte.
„Dieter wünsche ich für seine zukünftigen Projekte selbstverständlich ebenfalls alles Gute und viel Erfolg“, sagte Anders der „Bild“ und machte seine Prioritäten deutlich: „Mein Blick richtet sich auf meine Deutschland-Tour im kommenden Jahr, bei der ich, wie auf all meinen Konzerten, die größten Hits von Modern Talking feiere.“
Heißt also auch: Die Hits von damals, als Modern Talking ab Herbst 1985 für knapp zwei Jahre die Charts der Welt dominierten, werden nicht verschwinden. Nur nicht mehr als Duo mit Bohlen und Anders erklingen.
Dieter Bohlen hatte vor kurzem ein Comeback in den Bereich des Möglichen gerückt. „Warum soll man den Fans jetzt nicht mal einen Gefallen tun und etwas in der Form machen?“, fragte er und machte vielen Fans damit Hoffnung auf eine Versöhnung mit Thomas Anders und ein zweites Comeback. Zum ersten Mal hatten sich die beiden 1998 zusammengerauft, bevor das Erfolgsduo 2003 erneut - und vermeintlich endgültig - zerbrach. (tsch)
