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Mit „Nautilus“ ins Abenteuer abtauchenAlle jagen Nemo

Nemo (Shazad Latif) und Humility (Georgia Flood) erleben in der zehnteiligen ZDFneo-Serie „Nautilus“ actionreiche Abenteuer. (Bild:  ZDF und Vince Valitutti/Disney+)

Copyright: ZDF und Vince Valitutti/Disney+

Nemo (Shazad Latif) und Humility (Georgia Flood) erleben in der zehnteiligen ZDFneo-Serie „Nautilus“ actionreiche Abenteuer. (Bild: ZDF und Vince Valitutti/Disney+)

In der zehnteiligen ZDFneo-Serie „Nautilus“, die auf dem Abenteuerklassiker von Jules Verne basiert, entführt Regisseur Michael Matthews den Zuschauer auf eine ebenso spannende wie unterhaltsame Reise unter die Meeresoberfläche.

Der Gefangene Nemo (Shazad Latif, rechts) und der Architekt Benoit (Thierry Frémont) entführen das U-Boot Nautilus aus einer Strafkolonie in Indien. (Bild:  ZDF und Vince Valitutti/Disney+)

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Der Gefangene Nemo (Shazad Latif, rechts) und der Architekt Benoit (Thierry Frémont) entführen das U-Boot Nautilus aus einer Strafkolonie in Indien. (Bild: ZDF und Vince Valitutti/Disney+)

Benoit (Thierry Frémont) erklärt Humility (Georgia Flood), wie das U-Boot funktioniert. (Bild:  ZDF und Vince Valitutti/Disney+)

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Benoit (Thierry Frémont) erklärt Humility (Georgia Flood), wie das U-Boot funktioniert. (Bild: ZDF und Vince Valitutti/Disney+)

Die zehnteilige ZDFneo-Serie „Nautilus“ (die ersten fünf Folgen am Freitag, 03. April, 20.15 Uhr, oder ab Freitag, 27. März, alle Folgen in der Mediathek streamen) startet actionreich und nimmt den Zuschauer mit ins Jahr 1857. Gleich zu Beginn geht es in dem sehr frei nach Jules Verne erzählten Abenteuer hoch her: In einer nächtlichen Aktion gelingt Nemo (Shazad Latif) gemeinsam mit einer Gruppe Aufständischer die Flucht aus einer Strafkolonie in Indien. Dort wurde unter strengster Geheimhaltung ein neuartiges Unterseeboot gebaut, die Nautilus. Genau dieses Schiff wird nun zum rettenden Ausweg.

Captain Youngblood (Jacob Collins-Levy) ist Nemo auf den Fersen. (Bild:  ZDF und Vince Valitutti/Disney+)

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Captain Youngblood (Jacob Collins-Levy) ist Nemo auf den Fersen. (Bild: ZDF und Vince Valitutti/Disney+)

Neben Nemo schaffen es weitere Gefangene sowie der Architekt Benoit (Thierry Frémont) an Bord, der am Bau des U-Boots beteiligt war. Und dann ist da noch Humility Lucas (Georgia Flood) eine junge Engländerin, die durch unglückliche Umstände ebenfalls auf der Nautilus landet. Damit ist die Crew komplett und sie könnte kaum ungewöhnlicher zusammengesetzt sein. Was folgt, ist eine Reise voller Gefahren, Wendungen und Abenteuer. Für zusätzliche Unruhe sorgt Nemo selbst, dessen impulsive und temperamentvolle Art nicht immer auf Gegenliebe stößt.

„20.000 Meilen unter dem Meer“ als Vorbild

Humility (Georgia Flood) ist durch einen unglücklichen Zufall auf dem U-Boot gelandet. (Bild:  ZDF und Vince Valitutti/Disney+)

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Humility (Georgia Flood) ist durch einen unglücklichen Zufall auf dem U-Boot gelandet. (Bild: ZDF und Vince Valitutti/Disney+)

Loti (Céline Menville) soll dafür sorgen, dass Humility heiratet. (Bild:  ZDF und Vince Valitutti/Disney+)

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Loti (Céline Menville) soll dafür sorgen, dass Humility heiratet. (Bild: ZDF und Vince Valitutti/Disney+)

Natürlich bleibt die Flucht nicht unbemerkt. Der skrupellose Company-Direktor Crawley (Damien Garvey) heftet sich an ihre Fersen. Auch Nemos rachsüchtiger Jugendfreund Billy (Luke Arnold) mischt mit, ebenso wie Humilitys überheblicher Verlobter Lord Pitt (Jacob Collins-Levy). Sie alle sind fest entschlossen, die Nautilus aufzuspüren und Nemo zur Strecke zu bringen. Das Ergebnis ist ein spannendes Katz-und-Maus-Spiel, das sowohl über als auch unter Wasser für Nervenkitzel sorgt.

Nemo und andere Mitgefangenen fliehen mit Hilfe des U-Boots Nautilus. (Bild: ZDF und Twentieth Century Fox )

Copyright: ZDF und Twentieth Century Fox

Nemo und andere Mitgefangenen fliehen mit Hilfe des U-Boots Nautilus. (Bild: ZDF und Twentieth Century Fox )

Doch „Nautilus“ kann mehr als Action. Immer wieder blitzt Humor auf, der die Geschichte angenehm auflockert. Besonders Humility sorgt für frischen Wind. Von vielen Männern an Bord unterschätzt oder vorschnell nur als „gute Partie“ abgestempelt, beweist sie Mut, Klugheit und eine bemerkenswerte Direktheit. Sie steht für all das, was Frauen in den 1850er-Jahren eigentlich nicht zugestanden wurde. Und auch Nemo wächst einem mit der Zeit ans Herz. Hinter seiner rauen Schale wird nach und nach ein weicher Kern sichtbar.

Die britisch-australische Produktion wurde von Showrunner James Dormer entwickelt und ist inspiriert von Jules Vernes Weltbestseller „20.000 Meilen unter dem Meer“. Wie in der literarischen Vorlage steht auch hier ein geheimnisvoller Kapitän Nemo im Mittelpunkt. Die Serie greift die bekannte Figur auf, erzählt ihre Geschichte jedoch neu und überraschend frisch. Regie führte Michael Matthews. (tsch)

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