„Let's Dance“„Weltpremiere“ sorgt für zweifelnde Fans: „Wer dachte, es wäre gut“

10.05.2024, Nordrhein-Westfalen, Köln: Daniel Hartwich (l), Moderator und Victoria Swarovski (M, r), Moderatorin, stehen in der RTL-Tanzshow «Let's Dance» in den Kulissen des Muscials «Moulin Rouge!».

Die RTL-Sendung „Let's Dance“ gastierte in Show 10 am 10. Mai im Kölner Musical Dome. 

Statt im altbekannten Studio fand die zehnte Ausgabe von „Let's Dance“ im Kölner Musical Dome statt – Heimat des Musicals „Moulin Rouge“. Doch einige Fans hatten beim Anblick der Location sofort eine Befürchtung. 

von Thimon Abele (tab)

Als „Weltpremiere“ hatte RTL den Location-Wechsel angekündigt – und auch in der Show selbst fiel dieser Begriff mehrfach: Zum ersten Mal fand „Let's Dance“ am Freitagabend (10. Mai) außerhalb eines TV-Studios statt. 

Üblicherweise wird die Tanzshow aus dem Coloneum gesendet, das Teil der MMC Studios in Köln ist – mal abgesehen von der dritten Staffel, die damals in Berlin produziert worden war. 

„Let's Dance“: Neue Location spaltet Fans 

In Show 10 verschlug es die Tanz-Paare und die Jury nun nicht in die Bundeshauptstadt, sondern in den Kölner Musical Dome. Hier ist derzeit das Musical „Moulin Rouge“ beheimatet. 

Alles zum Thema RTL

Passend dazu lautete das Motto der Ausgabe „A Special Musical Night“. Getanzt wurde in der Kulisse von „Moulin Rouge“, zudem waren die Mitgliederinnen und Mitglieder des Emsebles diesmal für das Opening verantwortlich.  

Doch einige Fans hatten eine ganz bestimmte Befürchtung: So ist die Bühne des Musical Domes deutlich kleiner als die Tanzfläche im Coloneum. Die Anhängerinnen und Anhänger hatten die Sorge, dass sich dies als Nachteil für die Tanz-Paare entpuppen könnte. 

Bei X (vormals Twitter) finden sich diverse Kommentare zu diesem Thema. Hier eine Auswahl: 

  • „Wer dachte, es wäre gut, eine Tanzshow auf 'ne Winzbühne zu verlegen?“
  • „WEHE, Llambi moniert heute: ‚Ihr habt euch nicht so viel bewegt‘. Bruder, die Bühne hat die Größe einer Briefmarke im Vergleich zum Parkett!“
  • „Bin gespannt, wie die auf der Mini-Tanzfläche tanzen wollen.“
  • „Also ich finde die Bühne so semi-optimal.“
  • „Wie soll man sich da tänzerisch wirklich richtig entfalten können, wenn das da räumlich alles doch eher begrenzt ist?“
  • „Irgendwie kann ich mir gerade nicht vorstellen, dass die Bühne dort für die Tänze heute ausreicht.“

Im Gegensatz zur Bühne kam die Kulisse wiederum bei vielen Fans gut an. „Hammergeile Kulisse für ‚Let's Dance‘, gefällt mir echt total gut“, lobt etwa eine Nutzerin. Und auch eine anderere meint: „Ja, die Location ist mega. Sieht super aus die ganze Kulisse.“ 

Hier an unserer EXPRESS.de-Umfrage teilnehmen:

In der Show selbst war das Ganze übrigens kein Thema, einige Promis und Profis hatten offenbar eher mit einer anderen Herausforderung zu kämpfen: Wie zuerst Moderator Daniel Hartwich (45) und später dann auch noch einmal seine Kollegin Victoria Swarovski (30) erklärte, waren auf der Bühne Schienen angebracht. 

Mithilfe dieser Schienen werden bei „Moulin Rouge“ die Requisiten bewegt. Daraus resultierte jedoch für die Damen ein Problem. Sängerin Lulu Lewe (32) erklärte: „Die Füße müssen ja eigentlich schweben über das Parkett. Und ich habe das Gefühl, dass ich tatsächlich einmal – das ist mir bei den Proben auch passiert – mit dem Hacken so ein bisschen hängengeblieben bin.“ 

Mehr zum Thema „Let's Dance“: Aus traurigem Grund – Deshalb unterstützt Maite Kelly Neffe Gabriel nicht live im Studio

Und auch Kandidatin Ann-Kathrin Bendixen (24) merkte später an, dass die „fetten Rillen“ im Boden nicht unbedingt vorteilhaft beim Tanzen waren. 

Allerdings hatte RTL zumindest dafür gesorgt, dass sich niemand verletzen konnte: Wie Victoria Swarovski erklärte, waren an den Schuhen der Kandidatinnen sowie der Profi-Tänzerinnen „Verdickungen“ an den Stöckeln angebracht worden, die verhindern sollten, dass diese mit dem Absatz in eine der Schienen geraten.