Konny Reimann Kult-Auswanderer riskiert Kopf und Kragen: „Er ist verrückt, das weißt du, oder?“

Konny Reimann springt ins Meer.

Ängste scheint Konny nicht zu kennen - ein Sprung aus 25 Metern ist für ihn pures Vergnügen.

Erst Texas, dann Hawaii: Seit sechs Jahren lebt das Auswandererpaar Manu und Konny Reimann auf Oahu. Gut möglich allerdings, dass es bald von anderswo „Willkommen bei den Reimanns“ heißen wird. Denn es gibt da eine gewisse Tradition, wie Manu in der aktuellen Folge der Kabel Eins-Dokusoap verriet. Sofern Konny nicht Kopf und Kragen riskiert ...

„Höher!“ Ob Arbeit oder Freizeit: Halbe Sachen gibt's für Kult-Auswanderer Konny (66) nicht, das wurde in der aktuellen Folge der Kabel Eins-Dokusoap „Willkommen bei den Reimanns“ mal wieder klar. Das „Höher!“ bezog sich in diesem Fall auf die Position des Helikopters, aus dem der Adrenalinjunkie gleich ohne Seil oder Fallschirm springen würde, während Gattin Manu (53) mit einem befreundeten Paar unten auf einem gecharterten Boot auf ihn wartete.

Dass ihr Mann - obwohl sie anderes hoffte - bis zur Maximalhöhe gehen würde, war ihr klar: „So, wie ich Konny kenne, wird er's machen.“ 25 Meter waren es schließlich, die der Mitarbeiter der Bootsfirma, die die Sprünge anbot, gerade noch gelten ließ, alles andere wäre ihm zu unsicher geworden. „Er ist verrückt, das weißt du, oder?“, fragte besagter Steve Manu, nachdem Konny tatsächlich ohne zu zögern ins Meer gesprungen war. Manu konnte da nur noch nicken.

Willkommen bei den Reimanns: Konny begegnet einem Hai

Doch auch sie selbst hatte sich kurz zuvor mutig gezeigt, war sie doch trotz ihrer Ängste vor tiefem Wasser und hohen Wellen ins Meer gesprungen, um beim Schnorcheln die hawaiianische Unterwasserwelt zu erkunden. Anfangs noch an Konnys Hand, schwamm sie schließlich auch alleine herum und war schwer begeistert: „So schön“ sei das Erlebnis, „als wenn wir irgendwie in so'm Aquarium gelandet wär'n.“

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Was ihr allerdings entging, war die Begegnung mit einem Weißspitzen-Hai - zum Glück, vermutete Konny: „Das war ganz gut, dass wir ihn nur gesehen haben. Ich weiß nicht, wie Manu darauf reagiert hätte, da wär' sie wahrscheinlich zuvorderst aufs Schiff geklettert.“

So gut er sein „Engelchen“ sonst kennt, hier irrte er, denn Manu hätte das Tier sehr gerne gesehen: „Ich find' Haie ja wunderschön! Solange es kein Weißer Hai ist oder vielleicht'n Tigershark, die uns vielleicht gefährlich sein könnten“

Der Ausflug aufs Meer war aber natürlich nur eine kleine Auszeit vom Arbeiten, das den Reimanns nach wie vor im Blut liegt: Still gesessen wird hier selten! So kam etwa der neue Motor für Konnys Bus, die „Wilde 13“, an und wollte eingebaut werden. Zudem brauchte das Fahrzeug eine neue Stoßstange.

Die kreative Idee des Tüftlers: Er schraubte einfach einen Holzbalken ans Gefährt und sprühte diesen schwarz an. „Zumindest kann sie nicht rosten“, so Manus Kommentar zur unkonventionellen Stange, die in Deutschland wohl der TÜV moniert hätte.

Konny Reimann. Er sichert Haus und Auto

In den USA interessiere so was nicht, verriet Konny. Hauptsache, alles sei so weit sicher. Gesichert wurden auch das Grundstück und die Wasserleitungen der Reimanns, die in der letzten Folge von Wildschweinen zerstört worden waren. Damit dies nicht mehr passierte, baute Konny einen Elektrozaun.

Und dann war da noch die Sache mit dem Haus ... Traditionell streicht das Paar seine Gebäude blau und weiß, so auch diesmal. Ganz nebenbei erfuhr man dabei vom auf der Leiter stehenden Konny, dass er nicht nur ein Top-Allround-Handwerker ist, sondern noch über weitere Talente verfügt: „Also, ich bin schon zweimal vom Dach gefallen. Das war nicht hoch, weiß nicht, einmal acht Meter und einmal sechs Meter. Aber ich kann mich gut abrollen. Hab' ja auch früher jahrelang Kunstturnen gemacht, und da lernt man das eben halt. Abzurollen.“ Na so was!

Verlassen Konny und Manu Reimann Hawaii?

Und noch eine Überraschung gab's: „Konny? Du weißt ja schon, was eigentlich immer bei uns passiert, wenn unsere Häuser blau gestrichen sind, oder?“ Worauf Manu damit anspielte: „Also, bis jetzt sind wir immer danach umgezogen. [...] In dem Moment, wo'n Haus fertig gestrichen ist, dann ist das für uns wie so'n kleiner Aufbruch oder eine Aufbruchszeit irgendwie.“

Konny bremste zwar, indem er betonte, das sei nur dann so, wenn der Anstrich „die letzte Aktion vom Haus“ sei. Und diesmal seien sie ja, „wenn das Haus blau ist, noch lange nicht fertig“. Konkrete Pläne hatte auch Manu noch nicht, doch wer weiß: Vielleicht besucht Kabel Eins die Reimanns in absehbarer Zeit von einem anderen Fleck auf diesem Planeten. (tsch)

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