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„Klar seine Vorstellungen geäußert“Claudia Jungs Mann wollte weder Trauerfeier noch Grab

Schlagerstar Claudia Jung hat sich im ZDF-Magazin „Volle Kanne“ zum Tod ihres Mannes Anfang des Jahres geäußert. (Bild: ZDF)

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Schlagerstar Claudia Jung hat sich im ZDF-Magazin „Volle Kanne“ zum Tod ihres Mannes Anfang des Jahres geäußert. (Bild: ZDF)

Im Januar 2026 starb Claudia Jungs Ehemann an Krebs. Im ZDF-Magazin „Volle Kanne“ sprach die Schlagersängerin nun offen über ihren Umgang mit der Trauer - und den besonderen letzten Wunsch des verstorbenen Musikproduzenten.

Kein Grab, keine Trauerfeier: Das waren die ausdrücklichen Wünsche von Hans Singer vor seinem Tod. Der Ehemann von Schlagersängerin Claudia Jung wollte laut ihr nur eines: „Er möchte einfach nur, dass seine Asche verstreut wird von seinen Lieben, sprich von seinen Kindern und mir im kleinsten Kreis.“ Dass sie ihm diesen letzten Wunsch erfüllen konnte, habe ihr „ungemein“ geholfen, erklärte die 62-Jährige nun im ZDF-Magazin „Volle Kanne“.

Anfang des Jahres war der Musikproduzent im Alter von 65 Jahren gestorben. Im Januar hatte Claudia Jung ihre Instagram-Follower darüber informiert, dass ihr an Krebs erkrankter Mann in ihren Armen eingeschlafen sei. Ihre Trauer komme in „Wellen“, verriet die Musikerin nun, ein halbes Jahr später: „Es gibt Tage, da kann man das gut ertragen, oder einigermaßen gut ertragen. Es gibt Tage, da geht das gar nicht.“

„Was tut man, wenn der andere plötzlich nicht mehr da ist?“

Nach einer mehrmonatigen Pause kehrte sie im Juni beim „Schlagerbooom Open Air“ auf die Bühne zurück. Dort sang sie mit „Die Liebe meines Lebens (Für immer du)“ ein Lied über ihre fast 30-jährige Ehe. „Schlager beschäftigt sich ja immer mit der Liebe, im positiven wie im negativen Sinne“, sagte Jung am Mittwoch bei „Volle Kanne“. „Und ich glaube, das ist auch so eine Urangst von Familienmenschen: Was tut man, wenn der andere plötzlich nicht mehr da ist?“

Nach Auftritten sei ihr erster Impuls noch immer, ihren Mann anzurufen - „was dann ausbleibt“, wie die Künstlerin anmerkt. Dennoch habe sie stets das Gefühl, dass der Verstorbene präsent sei. Dieses Empfinden teile sie mit ihrer erwachsenen Tochter. „Wir haben immer das Gefühl: Er ist hinter uns, schaut uns über die Schulter und gibt so von hinten seine Kommentare.“

Froh sei Claudia Jung vor allem darüber, dass ihr Mann ihr mitteilen konnte, wie es nach seinem Tod weitergehen solle. „Das ist etwas, was uns sehr geholfen hat in der Familie, dass mein Mann wirklich bis zum letzten Moment so klar seine Vorstellungen geäußert und immer gesagt hat, was er möchte, was er nicht möchte.“

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