Ein Ereignis, das alles verändert – und die Royals sind live dabei.
Historisch!Kate und William als Zeugen einer Sensation

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Prinz William und Prinzessin Kate von Wales während der Inthronisierungszeremonie von Dame Sarah Mullally als 106. Erzbischöfin von Canterbury.
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Ein gewaltiger Moment für die Kirche! Sarah Mullally wurde am Mittwoch (25. März 2026) zur neuen Erzbischöfin für Canterbury ernannt, wie britische Medien wie die BBC und „The Guardian“ melden. Das ist eine Sensation: In der beinahe 1400-jährigen Historie dieser Position ist sie die erste Frau, die die Führung der anglikanischen Kirche übernimmt. Ein unvergesslicher Augenblick in der Kathedrale von Canterbury.
Royals hautnah dabei: William und Kate in Canterbury
Diese Amtseinführung ist mehr als nur eine Tradition, sie hat eine enorme symbolische Kraft. Zwar hatte Mullally ihre Rolle schon formell inne, doch erst mit dieser feierlichen Zeremonie beginnt ihre offizielle Tätigkeit als Oberhaupt der englischen Kirche.
Für viele Beobachter ist das ein klares Signal: Die Institution, die seit langem über Gleichberechtigung und Reformen diskutiert, bewegt sich endlich.
Unter den rund 2000 Gästen, die in die Kathedrale geladen waren, saßen auch Prinz William und seine Frau, Prinzessin Kate. Das royale Paar verfolgte den Gottesdienst gemeinsam von ihren Plätzen aus.
Ihre Anwesenheit ist kein Zufall, sie zeigt die tiefe historische Verankerung zwischen der Königsfamilie und Englands Kirche. Schließlich ist König Charles III. deren offizielles Oberhaupt, was solchen Terminen für das Königshaus eine ganz besondere Wichtigkeit verleiht.
Kates Outfit: Ein echter Hingucker
Wie das Magazin „Hello!“ berichtet, entschied sich Prinzessin Kate für einen Look, der klassisch und modern zugleich war. Sie trug ein graues Mantelkleid mit einem figurbetonten Schnitt, der ihre schlanke Gestalt perfekt zur Geltung brachte.

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Prinzessin Kate während der Inthronisierungszeremonievon Dame Sarah Mullally als 106. Erzbischöfin von Canterbury in der Kathedrale von Canterbury.
Dazu passte ein auffälliger Hut, der dem Ganzen eine elegante und fast schon dramatische Wirkung gab. Schwarze Accessoires, darunter eine Clutch und passende Pumps, machten das Outfit komplett. Eine kunstvoll gesteckte Hochsteckfrisur rundete den Look ab. Laut dem Magazin war ihr Auftreten gewollt dezent, aber setzte dennoch modische Akzente.
Neue Erzbischöfin mit klarer Ansage
Schon vor der Zeremonie machte Mullally in Gesprächen, zum Beispiel mit der BBC, klar, wie wichtig ihre Ernennung ist. Sie sagte, ihre Position sei auch ein Zeichen für mehr Gleichberechtigung in der Kirche. Zugleich sei sie sich der großen Verantwortung bewusst, gerade jetzt, wo die Kirche so stark im Fokus der Öffentlichkeit steht.
Ein zentrales Thema ihrer Amtszeit wird die Aufarbeitung von Missbrauchsfällen sein. Die Kirche, so Mullally, hat die Pflicht, konsequent die Betroffenen zu unterstützen und die eigenen Strukturen zu reformieren. Sie tritt die Nachfolge von Justin Welby an, welcher seine Position vorher niedergelegt hatte. (jag)

