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Heute im Free-TVDieser Science-Fiction-Grusel ist eine wunderbare Hommage an Steven Spielberg

Martin (Gabriel Basso, links), Cary (Ryan Lee, zweiter von links), Preston (Zach Mills, vorne) und Charles (Riley Griffiths, rechts) werden Zeugen unglaublicher Geschehnisse. (Bild: ZDF/Francois Duhamel)

Copyright: ZDF/Francois Duhamel

Martin (Gabriel Basso, links), Cary (Ryan Lee, zweiter von links), Preston (Zach Mills, vorne) und Charles (Riley Griffiths, rechts) werden Zeugen unglaublicher Geschehnisse. (Bild: ZDF/Francois Duhamel)

Joe, Preston, Cary, Charles und Alice drehen mit einer kleinen Super-8-Kamera ihren ersten eigenen Film. Dabei werden sie Zeugen unglaublicher Ereignisse.

Mit großer Spannung wurde „Super 8“ (2011) erwartet: Ganz im Sinne seines Mentors Steven Spielberg präsentierte J.J. Abrams (“Alias“, „Lost“) seine Kombination aus Verschwörungsthriller, Abenteuerfilm mit romantischen Ansätzen und Monster-Fantasy, die stark an die 80er-Jahre und damit an „E.T. - Der Außerirdische“ (1982) erinnert. Es ist eine spektakuläre Materialschlacht geworden. Die Kritiker waren begeistert, dennoch schaffte es „Super 8“ (Dienstag, 31. März, 22.40 Uhr, ZDFneo) nicht, die erwarteten Besuchermassen ins Kino zu locken.

Ohio, Ende der 70er-Jahre: Im Zentrum der Geschichte steht Filmfreak Joe (Joel Courtney). Er ist seit ein paar Monaten Halbwaise, sein Vater (Kyle Chandler), als Dorfpolizist ohnehin gut eingespannt, ist als Alleinerziehender überfordert. Deshalb will er auch, dass sich der Sohnemann mit den „richtigen“ Freunden abgibt. Joel lässt sich davon nicht beeinflussen, schließlich dreht er mit seinen Kumpels und der niedlichen Alice (Elle Fanning) heimlich einen Zombiefilm.

Für Fans von 80er-Nostalgie

Beinahe zu spät präsentiert Preston Joes Vater, Jackson Lamb (Kyle Chandler), die Aufnahmen der Super-8-Kamera.  (Bild: ZDF/Francois Duhamel)

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Beinahe zu spät präsentiert Preston Joes Vater, Jackson Lamb (Kyle Chandler), die Aufnahmen der Super-8-Kamera. (Bild: ZDF/Francois Duhamel)

Bei den dabei notwendigen Nachtaufnahmen, werden Joe, Preston (Zach Mills), Cary (Ryan Lee) Charles (Riley Griffiths), Peg (Britt Flatmo) und Alice (Elle Fanning) Zeugen eines verhängnisvollen - und im Film spektakulär dargestellten - Zugunglücks. Dabei entgleist ein durchfahrender Zug, da ein Pick-up die Gleise blockiert.

Der Fahrer des Gefährts überlebt auf unerklärliche Weise. Es handelt sich um den Biologielehrer Doktor Woodward (Glynn Turman), der den Teenies nahelegt, niemandem etwas von ihrer Anwesenheit während des Unglücks zu erzählen. Alsbald entwickeln sich sowohl Verschwörungsgeschichten wie Science-Fiction: Warum nur verschwinden alle Hunde aus der Stadt? Und warum machen sich elektrische Geräte plötzlich selbstständig, wo doch laut Behörden bei dem Unglück gar nichts passiert sei? Die Filmaufnahmen allerdings zeigen, dass da doch „etwas“ aus einem Waggon geflohen ist. - Und plötzlich verschwinden auch Menschen...

Wer glaubt, dass es sich bei „Super 8“ um einen Kinderfilm handelt, der sei gewarnt: Martialische Special Effects erzeugen jede Menge Spannung, die für Kinderaugen nicht empfehlenswert ist. Für Kino-Nostalgiker allerdings wurde hier vieles richtig gemacht. (tsch)

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