Helene Fischer Schlager-Star erntet Fan-Kritik: Grund ist ihre scheinbar fehlende Solidarität mit der Ukraine

Die Sängerin Helene Fischer tritt im Rahmen der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Firmenjubiläum des Textilherstellers Trigema vor den Gästen auf.

Helene Fischer kommt gebürtig aus der Sowjetunion, zum Ukraine-Krieg hat sie sich selbst aber noch nicht öffentlich geäußert. Fans kritisieren das. Das Foto wurde 2018 aufgenommen.

Seit nunmehr einem Monat solidarisieren sich weite Teile der Erde mit dem Leid der ukrainischen Bevölkerung. Doch nicht alle äußern sich dazu: So auch Schlager-Star Helene Fischer. Aber woran liegt das?

Nach dem Einfall von Putins Truppen Ende Februar in die Ukraine, erhält der westliche Nachbar Russlands viele Solidaritätsbekundungen aus Deutschland. Doch längst nicht alle zeigen ihre Solidarität öffentlich.

Bei ihren eigenen Fans sorgt Helene Fischer wegen ihrer scheinbar nicht vorhandene Solidarität mit der Ukraine für reichlich Unverständnis.

Als Kreml-Kriegstreiber Wladimir Putin (69) am 24. Februar 2022 seiner Armee den Befehl erteilte, das Feuer zu eröffnen, trauten Milliarden von Menschen ihren Augen nicht.

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Seitdem vergeht kein Tag, an dem die ohrenbetäubenden Alarmsirenen der Landeshauptstadt Kyjiw nicht aufheulen und vor russischen Bomben warnen. Tausende Menschen bezahlten in der Ukraine bereits mit ihrem Leben.

Helene Fischer schweigt, andere Schlager-Stars äußern sich zum Krieg

Viele zeigen Nächstenliebe, die Hilfsbereitschaft ist gigantisch. Auch viele Promis nutzen ihre Social-Media-Reichweite, um Gutes zu tun. Die deutsche Schlager-Szene zeigte sich ebenfalls tief betroffen. Jeder oder jede will irgendwie anpacken. Doch einige Musik-Größen hüllen sich bis dato in Schweigen.

Auch die sonst so klare Stimme von Helene Fischer (37, „Atemlos“) war bislang nicht zu hören, wenn es um den Krieg geht. Fans kritisieren ihr Schweigen – viele wissen offenbar nicht, dass sich die Sängerin auch im Verborgenen einsetzt.

Krieg in der Ukraine: Schlager-Stars zeigen Hilfsbereitschaft

Die Hilfsbereitschaft von anderen Schlager-Stars ist immens: Ikke Hüftgold (45) fuhr kurzerhand samt Konvoi Richtung Polen, um ukrainischen Flüchtenden unter die Arme zu greifen. „Wir haben schon über 1000 Betten zugesagt bekommen“, sagte der Ballermann-Sänger.

Auch Marianne Rosenberg (67) engagiert sich. Die Sängerin spendet die Erlöse ihrer Benefiz-Single „Kleine weiße Friedenstaube“ an die gebeutelte Nation im Osten Europas.

Doch andere Schlager-Größen wie Helene Fischer oder ihr Ex Florian Silbereisen (40) halten sich hingegen bedeckt. Da kommt bei vielen die Frage auf: Warum eigentlich? Sollten Stars bei solch einem Thema schweigen? In dieser Frage sind viele Deutsche gespalten – einige Fans jedoch wünschten sich klare Worte, sagen sie.

Ukraine-Krieg: Fans konfrontieren Helene Fischer mit Geschehnissen

Helene Fischer hat kein Wort über den Krieg verloren, zumindest in der Öffentlichkeit. Das schien auch ihren Fans aufgefallen zu sein. Unter ihrem jüngsten Facebook-Post sammelten sich Kommentare und Fragen: Warum hat sich der Schlager-Star noch nicht geäußert?

„Nimmt Helene Fischer auch leidende, arme Kinder, Frauen und Männer aus der Ukraine auf? Immerhin ist sie eine Russin und Mutter. Demnach müsste Mitgefühl vorhanden sein?“, heißt es dort.

An anderer Stelle wird kritisiert, dass es schon seit Wochen keine Aktualisierungen in den sozialen Netzwerken der Sängerin gibt. „Wie wäre es mit eindeutiger Stellungnahme zum Verbrecher Putin?“

Helene Fischer schweigt als gebürtige Russin zum Krieg

Helene Fischer selbst wurde am 5. August 1984 im sibirischen Krasnojarsk geboren und hat auch ukrainische Wurzeln: Die Großeltern der Schlager-Königin stammen aus einer kleinen Siedlung nordwestlich von Odesa am Schwarzen Meer, wurden 1941, während des Zweiten Weltkriegs, nach Russland deportiert. 1988 zog es Helene Fischer und ihre Eltern ins rheinland-pfälzische Wöllstein.

Ukraine-Krieg: Fan-Kritik ist haltlos

Sollten Stars wie sie ihre Reichweite nutzen, um gegen den Krieg Stellung zu beziehen? Oder wird die Reichweite dann nur ausgenutzt?

Die Deutschen sind sich uneins über diese Frage, wie eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag von „T-Online“ zeigt: Auf die Frage „Sehen Sie Prominente aus Funk und Fernsehen derzeit in der Pflicht, Position zum russischen Krieg in der Ukraine zu beziehen?“ gibt es keine eindeutige Antwort: 45 sehen sie in der Pflicht, 43 Prozent sind geteilter Meinung, der Rest unentschieden.

Helene Fischer setzt sich für Völkerverständigung ein

Auch wenn sich Helene Fischer nicht öffentlich zu dem Thema äußert: Im Verborgenen soll sie sich durchaus engagieren. So soll sie sich „Bunte“-Informationen zufolge seit Jahren mithilfe eines Vereins für die Völkerverständigung zwischen Russland und der Ukraine sowie die Integration von Russlanddeutschen einsetzen. (cw)

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