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„Hartes Deutschland“Helferin mit Überraschung für Pille (25), doch Aktion nimmt tragisches Ende

Die Reality-Doku „Hartes Deutschland - Leben im Brennpunkt“ auf RTLZWEI begleitet unter anderem Pille (25). Er lebt in Frankfurts Bahnhofsviertel und ist stark drogenabhängig.

Die Reality-Doku „Hartes Deutschland - Leben im Brennpunkt“ auf RTLZWEI begleitet unter anderem Pille (25). Er lebt in Frankfurts Bahnhofsviertel und ist stark drogenabhängig.

Die Reality-Doku „Hartes Deutschland - Leben im Brennpunkt“ auf RTLZWEI begleitet unter anderem Pille (25). Er lebt in Frankfurts Bahnhofsviertel und ist stark drogenabhängig.

Frankfurt. Das Frankfurter Bahnhofsviertel hat den traurigen Ruf als eines der Drogenumschlagplätze in Deutschland. In dem Viertel leben viele Obdachlose, Drogensüchtige und Menschen ohne Perspektive. In der RTLZWEI-Dokureihe „Hartes Deutschland - Leben im Brennpunkt“ werden genau diese Menschen in ihrem Alltag begleitet.

Einer von ihnen ist der 25-jährige Pille. Er ist stark drogenabhängig und lebt auf der Straße. Doch nicht nur die Sucht macht dem 25-Jährigen zu schaffen. Bei den Dreharbeiten des Formats im Winter Ende 2020 wird deutlich: Der Obdachlose konnte seit mehreren Monaten nicht mehr duschen. Grund dafür war der Lockdown, viele Obdachlosenheime konnten niemanden mehr aufnehmen, die Kapazitäten waren begrenzt.

„Hartes Deutschland“: Privatpersonen starten Aktion für Pille

Und auch am Drehtag wurde Pille erneut abgewiesen. „Jetzt dreh ich komplett am Rad. Die anderen Duschen sind alle weit weg.“ Die mangelnde Hygiene zeigt bereits Folgen. Der junge Mann kämpfte mit einer Erkältung, hatte Infektionen an den Einstichen an seinen Armen und auch vor dem Coronavirus kann er sich so nur bedingt schützen.

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Doch es gibt auch gute Nachrichten. Denn Pilles Auftritt in dem RTLZWEI-Format hat viele Zuschauer bewegt. Privatpersonen wollen ihm helfen und schenkten ihm beispielsweise ein riesiges Weihnachtspaket – unter anderem mit einem Pullover und Schokolade. Pille ist sichtlich gerührt.

„Hartes Deutschland“: Pille bekommt Platz in Entgiftungsklinik 

Alex ist eine von den vielen ehrenamtlichen Helfern. Sie reist alle zwei Wochen aus Bayern ins Frankfurter Bahnhofsviertel und verteilt Essen. Doch für Pille hat sie einen ganz besonderen Plan. Sie hat ihm einen Platz in einer Entzugsklinik organisiert.

Im Greifswald hätte der 26-Jährige die Möglichkeit, seiner Sucht endlich den Kampf anzusagen, weit weg vom Brennpunkt in Frankfurt. Doch am vereinbarten Tag ist Pille nicht aufzufinden. Über drei Stunden sucht Alex im gesamten Viertel nach dem Obdachlosen, bis sie ihn schließlich findet. „Das ist gerade irgendwie ein bisschen krass für mich“, gibt Pille zu.

Schafft er also nach drei Jahren den Neuanfang? Es sieht leider nicht so aus. Wie am Ende der Folge gezeigt wird, bricht Pille die Therapie nach drei Wochen ab. Ihn zieht es in die Berliner Drogenszene, wo er schließlich kollabiert und sich einer Herz-OP unterziehen muss. Wie es nun um Pille steht, ist ungewiss. (mei)