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Massenhaft Hass-Post gegen Moderator Günther Jauch liest im TV aus Briefen vor

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Bei „Stern TV” las Günther Jauch am Mittwochabend (21. April) im Gespräch mit Steffen Hallaschka und Olivia Jones aus Hass-Briefen vor. 

Köln – Wegen seiner Corona-Infektion befindet sich Günther Jauch aktuell immer noch in Quarantäne. Während er sich in seinem Haus in Potsdam von der Krankheit erholt, bleibt der Moderator aber nicht von bösen Hass-Briefen verschont.

  • Günther Jauch liest bei „Stern TV” Hass-Briefe vor 
  • Günther Jauch über Corona-Leugner: „Wundere mich, dass es so viele sind”
  • Jauch nach wie vor in Quarantäne wegen Corona-Infektion

Bei „Stern TV” las der Moderator am Mittwochabend (21. April) aus Briefen vor, die Corona-Leugner ihm in den vergangenen Wochen schickten. Demnach werde der 64-Jährige „in spätestens einem Jahr verbrannt sein”, wie er aus einem der Briefe zitiert.

Andere Absender bezeichnen Jauch als einen „Systemling”, der „sich bei Frau Merkel und ihren Schergen andient”. Hintergrund der Hass-Briefe ist die Tatsache, dass Jauch Teil der Impfkampagne der Bundesregierung ist. Im Zuge der Kampagne hatte Jauch betont, dass er sich auf jeden Fall gegen das Coronavirus impfen lassen werde. 

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Günther Jauch liest bei „Stern TV” Hass-Botschaften vor

Bei „Stern TV” gibt Jauch sich gefasst, aber doch verwundert über die hasserfüllte Post: „Ich wundere mich tatsächlich, dass es so viele sind”, erklärt der Moderator im Gespräch mit Steffen Hallaschka und Drag-Queen Olivia Jones.

„Ich wundere mich, dass die in glasklarem Deutsch mit Subjekt, Prädikat, Objekt das alles formulieren können und dass die sich vor allen Dingen überhaupt nicht scheuen, das mit vollem Namen zu machen.”

Die Ursache für die Popularität kruder Verschwörungstheorien sieht Jauch unter anderem im Aufstieg der sozialen Medien.

In den sozialen Medien sieht er eine „informationelle Müllhalde”, aus der „jeder sich raussuchen kann, was ihm irgendwie gerade plausibel erscheint, was er gehört oder gelesen hat und was vor allen Dingen gegen die schulmedizinische Meinung geht”.

Günther Jauch ist Teil von Impfkampagne der Bundesregierung 

Mit Corona-Leugnern und Verschwörungstheoretikern eine ernste Diskussion zu führen, hält Günther Jauch für schwierig.

„Wenn Ihnen Menschen gegenüber treten und sagen, das Virus gibt es überhaupt nicht, das ist von Bill Gates erfunden, damit er mithilfe der Impfung seine Chips bei uns implantieren kann und damit eine Mafia weiter dafür sorgen kann, dass sie das Blut kleiner Kinder in Tunnelsystemen auf der ganzen Welt trinken können, wo fangen Sie denn da eine Diskussion an?”, fragt der Moderator.

Immerhin muss Jauch sich während seiner Quarantäne nicht nur mit Hass und Negativität beschäftigen. Der 64-Jährige hat zu Hause auch das ein oder andere Projekt aufgetragen bekommen.

„Keller aufräumen ist mir tatsächlich zur Aufgabe gemacht worden”, scherzt Jauch. „Ich hab im entscheidenden Moment aber dann doch so einen leidenden Eindruck verkörpern können, dass das an mir vorüber gegangen ist.”

Günther Jauch wegen Corona-Infektion in Quarantäne

Anfang April erkrankte Jauch am Coronavirus, musste seitdem mehrere Moderationsjobs ausfallen lassen. Seinen Krankheitsverlauf beschrieb der Moderator bei „Stern TV” als „mittel”, sprach von „Gliederschmerzen, Kopfschmerzen, Husten, Schnupfen, am Anfang keinen Geschmacks- und Geruchssinn.”

Im Gegensatz zu anderen Menschen habe Jauch aber noch Glück gehabt. Aber: „Dass man das ernst nehmen sollte, habe ich am eigenen Leib begriffen”, so der 64-Jährige. (ta)

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