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Horror-AttackeFremder bricht bei Sohn von Mette-Marit ein und greift ihn an

Marius Borg Høiby auf einem Parkplatz.

Copyright: Heiko Junge/NTB Scanpix/AP/dpa

Marius Borg Høibys Verteidiger Alexander Greaker bestätigte den Vorfall. (Archivbild)

Fremder greift nachts Marius Borg Høiby an und wird überwältigt. Auch Haakon und Mette-Marit sollen auf Skaugum gewesen sein.

Nächtlicher Schreck auf dem königlichen Anwesen: Marius Borg Høiby, der Sohn von Königin Mette-Marit, ist in der Nacht zu Freitag in seinem Zuhause auf Gut Skaugum nahe Oslo angegriffen worden. Ein Mann, dessen Identität bislang unbekannt ist, verschaffte sich gewaltsam Zutritt zu dem Gebäude, in dem Høiby lebt. Bestätigt hat den Vorfall sein Verteidiger Alexander Greaker.

Weit kam der mutmaßliche Täter nicht. Sicherheitskräfte des Polizeisicherheitsdienstes PST, der für den Schutz der Königsfamilie zuständig ist, überwältigten ihn kurz darauf in unmittelbarer Nähe des Hauses. Anschließend wurde der Mann an die Polizei übergeben.

Einbruch auf Skaugum: Polizei ermittelt

Gegen 24.00 Uhr soll es an der Eingangstür lautstark gekracht haben. Der 29-Jährige war zu diesem Zeitpunkt allein in seinen Wohnräumen, wie das norwegische Magazin „Se og Hør“ berichtet. Der Unbekannte habe gegen die Tür geschlagen und getreten. Danach sei es ihm gelungen, in die Räume vorzudringen. Dort soll er Høiby attackiert und weggestoßen haben. Hinweise auf schwerere Verletzungen gibt es nach derzeitigem Stand nicht.

Marius Borg Høiby mit Sonnenbrille.

Copyright: IMAGO / Bestimage

Schock für Marius Borg Høiby, den Sohn von Mette-Marit. (Archivbild)

Den Umständen entsprechend gehe es seinem Mandanten wieder gut, teilte Rechtsanwalt Greaker mit. Und der Angreifer? Nach Recherchen des Senders TV 2 soll es sich um eine Person gehandelt haben, die Høiby vor der Tat nicht bekannt gewesen sei.

Viele Fragen sind noch offen. Was wollte der Mann in dem Haus? Und wie konnte er die Sicherheitsabsperrungen des Geländes überwinden? Genau das ist nun Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Dazu kommt: Auch das norwegische Königspaar soll sich zur Tatzeit auf dem Anwesen aufgehalten haben – im Hauptgebäude, nur wenige Hundert Meter entfernt.

Mit elektronischer Fußfessel in Haft auf Skaugum

Für Høiby ist der Gutshof derzeit nicht nur ein Zuhause. Dort verbüßt er eine gerichtliche Untersuchungshaft, überwacht wird sie per elektronischer Fußfessel. Wegen mehrerer Delikte, darunter Gewaltvorwürfe sowie Vergewaltigung, war er zuvor zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Seine Verteidigung legte gegen das Urteil Rechtsmittel ein. Deshalb steht im kommenden Februar eine Neuverhandlung an.

Erst am Mittwoch vor dem Vorfall hatte das zuständige Berufungsgericht entschieden: Wegen Wiederholungsgefahr bleiben die verhängten Haftauflagen bis zum Beginn des Prozesses in Kraft. Über die genauen Vorwürfe gegen den Festgenommenen haben die Behörden bislang keine weiteren Angaben gemacht. (jag)