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Frederik und LetiziaSpanische Royals trauern um geliebte Prinzessin

Spanische Königsfamilie.

Die spanischen Royals müssen den Verlust von Prinzessin Irene (im Rollstuhl links) hinnehmen. (Archivbild)

Aktualisiert

Große Trauer im spanischen Königshaus: Prinzessin Irene ist tot.

Prinzessin Irene von Griechenland und Dänemark ist im Alter von 83 Jahren verstorben, wie die britische Zeitung „Daily Express“ meldet. Laut einer Mitteilung der griechischen Königsfamilie starb die Prinzessin am Donnerstag (15. Januar 2026) um 11.40 Uhr Ortszeit im Zarzuela-Palast in Madrid. Ihre engsten Angehörigen sollen zum Zeitpunkt ihres Todes bei ihr gewesen sein.

Prinzessin Irene von Griechenland und Dänemark ist tot

In der Erklärung der Familie wird mit großer Trauer der Tod der „geliebten Schwester und Tante“ bekannt gegeben. Weitere Einzelheiten, wie etwa zu den Trauerfeierlichkeiten, sollen zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht werden.

Eine enge Verbindung hatte Prinzessin Irene zu ihrer Schwester, Königin Sofía von Spanien. Die spanische Königin hatte zuletzt alle öffentlichen Termine abgesagt, da der Gesundheitszustand ihrer Schwester als kritisch galt. Irene, die nie heiratete, lebte seit vielen Jahren in einem Apartment auf dem Gelände der spanischen Königsresidenz. Die beiden Schwestern hatten ein besonders enges Verhältnis.

Zuletzt in der Öffentlichkeit zeigte sich Prinzessin Irene im Februar 2025 bei der Hochzeit ihres Neffen Prinz Nikolaos von Griechenland in Athen. Dort wurde sie in einem Rollstuhl gesehen. In der letzten Zeit waren öffentliche Auftritte selten geworden.

Prinzessin Irene galt als stille Seele

Prinzessin Irene von Griechenland und Dänemark galt als stille Seele der Royals, fern von Glamour und Machtspielen. Innerhalb der Familie war sie sehr beliebt, als warmherzig, sensibel und loyal beschrieben. Sie liebte Musik, las viel und beschäftigte sich intensiv mit Kunst und spirituellen Fragen.

Große Gesellschaften mied sie, stattdessen suchte sie Ruhe, Gespräche im kleinen Kreis und Nähe zu ihren Liebsten. Besonders die Verbindung zu ihrer Schwester Sofía prägte ihr Leben. Irene blieb bewusst im Hintergrund – und gerade deshalb genoss sie großen Respekt. Sie entschied sich bewusst für ein unabhängiges Leben ohne Ehe und eigene Familie. Ihr Alltag war geprägt von persönlichen Interessen, geistiger Neugier und einem engen, vertrauten Umfeld.