Frank RosinHerber Rückschlag für Fernsehkoch – sein Restaurant verliert begehrten Michelin-Stern

Auch Michelin-Sterne sind nicht für die Ewigkeit. Das wissen vor allem diejenigen, die nach der kürzlich stattgefundenen Vergabe einen Stern verloren haben.

von Lara Hamel (hl)

Die Vergabe von Michelin-Sternen ist für die Gastronomie wohl so etwas wie die Oscar-Verleihung für Filmschaffende: pure Aufregung und die Entscheidung über Auf- oder Abstieg.

Kein Wunder, dass Gastronominnen und Gastronomen vor dem heutigen Tag (4. April 2023) besonders gezittert haben.

Herber Verlust für „Restaurant Rosin“ 

Am Dienstagabend war es wieder einmal so weit: Die Michelin-Jury verteilte oder entzog ihre kostbaren „Gourmet-Sterne“. Die Veranstaltung fand im baden-württembergischen Karlsruhe statt.

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Insgesamt wurden – auf ganz Deutschland bezogen – 334 Sterne vergeben und 28 wieder entzogen. Unter den „betroffenen“ Restaurants befindet sich auch das 1991 in Dorsten eröffnete „Restaurant Rosin“ von Fernsehkoch Frank Rosin.

2003 gelang es Rosin zum ersten Mal, einen Michelin-Stern einzuheimsen, acht Jahre später folgte der Zweite. Zwölf Jahre konnte er diesen halten, bis er ihm nun wieder aberkannt wurde, aus eindeutigem Grund: „Die Qualität war nicht mehr auf dem Niveau wie in den vergangenen Jahren.“

Unter den insgesamt 334 vergebenen Sternen gibt es nur ein Restaurant, das auf einen Schlag drei Sterne einheimsen konnte, acht, die zwei Sterne holten und 34 Restaurants, die es mit einem Stern schafften, offiziell in die Gourmet-Liga aufzusteigen.