Nach ihrem Auftritt gewährte Sarah Engels rund 5000 Fans einen ungeschminkten Blick hinter die Kulissen des ESC – mit einer Umarmung, einem Faultier und einem peinlichen Moment.
Hinter den ESC-KulissenPeinlicher Moment im Livestream von Sarah Engels

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Sarah Engels gewährte im Rahmen des ESC-Finales einen Blick hinter die Kulissen. In einem Livestream auf Instagram.
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Ihr Auftritt war längst vorbei, im Fernsehen liefen die Wiederholungen der 25 Auftritte – doch Sarah Engels war noch lange nicht fertig für den Abend.
Nach dem letzten ESC-Act ging die Kölner Sängerin auf Instagram live und nahm ihre rund 5000 Zuschauer mit hinter die Kulissen der Wiener Stadthalle. Was folgte, war ein Abend voller Emotionen, einem kleinen Missgeschick – und einem Faultier.
Polens Alicja: Tränen und eine Umarmung
Mitten im Livestream outete sich Engels als Fan der polnischen ESC-Sängerin Alicja, die mit ihrem gospelhaften Song „Pray“ für Polen angetreten war. Für Alicja ist der ESC 2026 ein ganz besonderer Moment: Sie hatte bereits 2020 den polnischen Vorentscheid gewonnen – doch damals wurde der Wettbewerb wegen der Corona-Pandemie abgesagt. Sechs Jahre später steht sie endlich auf der großen Bühne.

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Auch mit ihr gab es ein Selfie: Sarah Engels zusammen mit der britisch-zyprischen Sängerin Antigoni Buxton im Livestream.
Das weiß auch Sarah Engels zu schätzen. Sie drückte der Polin die Daumen, eilte nach den Auftritten zu ihr – und sagte ihr ins Gesicht: „I love you.“ Was folgte, war eine frenetische Umarmung. Alicja schien sich dabei sogar eine Träne abzuwischen.
Griechenlands Akylas mischt mit
Kurz darauf gesellte sich auch der griechische Sänger Akylas (bürgerlich: Akýlas Mytilinaíos) dazu. Der 27-Jährige trat in Wien in einem Raubkatzenkostüm auf – sein Song „Ferto“ machte ihn zu einem der Geheimfavoriten des Abends.
Zusammen mit Engels und Alicja ließ er die Party backstage eskalieren: Es wurde gefeiert, gelacht, der Abend zelebriert. Engels' Ehemann Julian filmte die gesamte Zeit über. Dann verriet Sarah, wie sie sich wirklich fühlte: „Ich schwitze so sehr.“
Das Handy in der Tasche – der Stream läuft weiter
Anschließend machte sie sich zurück auf den Weg zu ihrem Platz – und steckte dabei kurzerhand das Handy in die Tasche. Nur: Der Instagram-Livestream lief einfach weiter. Rund 5000 Zuschauer schauten noch immer zu – und sahen jetzt vor allem: die Innenseite ihres Kostüms, ein paar weiße Pailletten und sonst nichts.
Als Engels kurz darauf bemerkte, dass die Kamera noch lief, lachte sie laut auf. Zum Glück hatten sie und Julian kein Gespräch geführt, das niemand hören sollte.
Zum Abschluss zeigte Sarah Engels noch ihren Glücksbringer in die Kamera: ein kleines Faultier. „Ein Geschenk meiner Kinder“, wie sie verriet. (mg)

