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Drama um Mette-MaritÄrzte mit düsterer Prognose – keine Sonderbehandlung

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Ganz Norwegen sorgt sich um Kronprinzessin Mette-Marit. Sie braucht eine neue Lunge, doch die Ärzte machen klar: Einen Royal-Bonus gibt es nicht.

Die Nachrichten aus dem norwegischen Königshaus sind ein Schock: Kronprinzessin Mette-Marit kämpft um ihr Leben. Ihr Zustand hat sich so dramatisch verschlechtert, dass sie auf die Warteliste für eine Lungentransplantation gesetzt wurde. Das teilte der Palast mit. Seit Donnerstag liegt die Ehefrau von Kronprinz Haakon im Krankenhaus.

In einer offiziellen Mitteilung heißt es: „Aufgrund ihrer lebensbedrohlichen chronischen Lungenerkrankung und nach eingehenden Gesundheitsuntersuchungen wurde Ihre Königliche Hoheit Kronprinzessin Mette-Marit auf die Liste für eine Lungen-Transplantation gesetzt“. An Arbeit oder offizielle Termine ist für sie momentan nicht zu denken.

Ärzte mit knallharter Ansage: Keine Bevorzugung für Mette-Marit

Die ganze Familie rückt zusammen. Die geplante Feier zur Silberhochzeit mit Haakon im August wird verschoben. Der Kronprinz selbst tritt kürzer, um für seine Frau da zu sein. Auch die Kinder des Paares, Prinzessin Ingrid Alexandra und Prinz Sverre Magnus, sind aus dem Ausland nach Norwegen zurückgekehrt, um ihrer Mutter beizustehen.

Am Freitag traten die Ärzte des Osloer Rikshospitalet vor die Presse und sprachen Klartext. Lungenspezialist Are Holm erklärte, dass sich Mette-Marits Lungenfibrose dramatisch verschlimmert habe. Es hat sich so viel Narbengewebe gebildet, dass die Lunge kaum noch Sauerstoff aufnehmen kann. Schon bei ihren letzten Auftritten wirkte die Kronprinzessin schwach und war auf eine Sauerstoff-Nasenbrille angewiesen.

Immerhin gibt es einen kleinen Hoffnungsschimmer, wie Holm erklärte. Die Wartezeiten für eine Spenderlunge hätten sich in den vergangenen Monaten spürbar reduziert. Früher seien viele Patienten gestorben, während sie auf ein Organ warteten. Diese Lage habe sich zum Glück gebessert. Ein Grund dafür sei, dass Menschen mit anderen ernsten Lungenleiden nun Medikamente erhalten, die einen solchen Eingriff unnötig machen.

Holm machte auch eine unmissverständliche Ansage: Eine Sonderbehandlung für die Kronprinzessin ist ausgeschlossen. „Wir priorisieren immer die schwerstkranken Patienten“, sagte Holm. Jährlich werden in Norwegen nur etwa 30 bis 35 Lungen transplantiert. Es besteht die Gefahr, dass Mette-Marit zu lange warten muss und dann für den schweren Eingriff zu geschwächt ist.

Private Dramen belasten die Kronprinzessin zusätzlich

Die Statistik ist erschütternd, wie Holm weiter ausführt. Jeder achte Patient überlebt das erste Jahr nach der Operation nicht. Und nach zehn Jahren ist nur noch die Hälfte der Transplantierten am Leben.

Der Palast hat eine Nachrichtensperre verhängt. Weitere Informationen zum Zustand der Kronprinzessin soll es erst nach dem Eingriff geben. Auch über die anschließende Reha-Phase will der Hof schweigen. Um die gesetzlich vorgeschriebene Anonymität des Spenders zu schützen, wird auch der genaue OP-Termin geheim gehalten.

Lungenfacharzt Are Holm steht vor einer Aufnahme, die eine Lungenfibrose zeigt. Er spricht in zahlreiche Mikrofone von Pressevertretern.

Copyright: AFP

Lungenfacharzt Are Holm zeigt am Freitag (5. Juni 2026) eine Aufnahme einer Lungenfibrose. Bei Kronprinzessin Mette-Marit wurde eine seltene Form der Lungenfibrose diagnostiziert.

Zu der körperlichen Belastung kommen schwere private Sorgen. Der Prozess gegen ihren Sohn Marius Borg Høiby (29) wegen Gewalt- und Sexualdelikten dürfte die Kronprinzessin monatelang psychisch unter Druck gesetzt haben. Ihm werden von zahlreichen Frauen Übergriffe vorgeworfen. Das Verfahren, das weltweit für Aufsehen sorgte, ist mittlerweile beendet. Die Urteilsverkündung ist für den 15. Juni angesetzt. Am Samstag (6. Juni) wurde bekannt, dass Marius seine Mutter wohl aber doch in Polizeibegleitung besuchen darf. Ein Antrag von seinem Verteidiger war zunächst abgelehnt worden. 

Zudem geriet Mette-Marit wegen ihrer Bekanntschaft mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein in die Schlagzeilen. Neue Details aus E-Mails legten nahe, dass sie mit ihm gut bekannt war. Die Freundschaft hielt offenbar auch an, nachdem der US-Unternehmer schon einmal verurteilt worden war, was die Kronprinzessin unter Druck setzte. Im März erklärte sie im norwegischen Fernsehen mit Bedauern zur Epstein-Affäre, sie sei „manipulieren und täuschen“ worden. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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