Abschied von einer Legende: Mit seiner siebten Weltrettung schloss Roger Moore 1985 mit dem Kapitel „James Bond“ ab.
Der schlechteste seiner 007-Filme? Dieses Bond-Abenteuer ist eine glänzende Abschiedsvorstellung!

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Im Kampf gegen einen machtlüsternen Großindustriellen gerät James Bond (Roger Moore) immer wieder in halsbrecherische Situationen. (Bild: RTL / (c) 1985 Danjaq, LLC and Metro-Goldwyn-Mayer Studios Inc. All Rights Reserved)

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Christopher Walken begeisterte in „James Bond 007 - Im Angesicht des Todes“ als Bösewicht Max Zorin. (Bild: RTL / (c) 1985 Danjaq, LLC and Metro-Goldwyn-Mayer Studios Inc. All Rights Reserved)
Er besaß Stil, Eleganz, Schlagfertigkeit und einen sehr ironischen Humor: „Ich mag schon fast keine Kritiken über Bond-Filme mehr lesen“, witzelte der 2017 verstorbene Roger Moore einmal in einem Interview. Denn: „Ich fand heraus, dass jedes Mal, wenn ein neuer Bond-Film ins Kino kommt, die Kritiker über meine Filme wieder ein bisschen schlechter schreiben.“ Folgt man dieser Aussage, müsste „Im Angesicht des Todes“ von 1985 (Freitag, 19. Juni, 20.15 Uhr, Nitro), mit dem Moore seine sieben Filme und zwölf Jahre währende Bond-Karriere beschloss, also der schlechteste seiner Auftritte als Geheimagent sein. Was in keinster Weise stimmt.

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Sie schweben in höchster Gefahr: James Bond (Roger Moore) und die hübsche Stacey Sutton (Tanya Roberts). (Bild: RTL / (c) 1985 Danjaq, LLC and Metro-Goldwyn-Mayer Studios Inc. All Rights Reserved)
Roger Moore gab in „Im Angesicht des Todes“ eine glänzende Abschiedsvorstellung. Mit einem atemberaubenden Auftakt im ewigen Eis der Arktis beginnt der siebte James Bond Roger Moores. Und actionreich geht es weiter, wenn der britische Geheimagent im Dienste Ihrer Majestät versucht, die Welt zu retten. Diesmal hat es Bond mit dem Psychopathen Max Zorin (Christopher Walken) zu tun, der einen Mikrochip der US-Armee den Sowjets zuspielt. Außerdem will Zorin Silicon Valley, den Computer-Standort in Amerikas Westen, vernichten. Dabei sollen ihm ein künstlich erzeugtes Erdbeben und seine Komplizin May Day (Grace Jones) helfen. Um den Bösewichten das Handwerk zu legen, muss James Bond einige Verfolgungsjagden und Mordanschläge überstehen.
Auch wegen der Bösewichte sehenswert

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„Im Angesicht des Todes“ lebt auch von Bonds Widersachern: Christopher Walken und Grace Jones sind würdige Bösewichte. (Bild: RTL / (c) 1985 Danjaq, LLC and Metro-Goldwyn-Mayer Studios Inc. All Rights Reserved)

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May Day (Grace Jones) ist die gefährliche Gegnerin von James Bond. (Bild: RTL / (c) 1985 Danjaq, LLC and Metro-Goldwyn-Mayer Studios Inc. All Rights Reserved)
Dabei steht ihm die attraktive Stacey (Tanya Roberts) zur Seite, die dem eleganten Briten auch in privater Hinsicht zusagt. In zahlreichen Konfrontationen mit Zorin und seiner exotischen Handlangerin reihen sich Stunt- und Verführungsszenen aneinander, bis der Superagent wieder in letzter Sekunde in einem großen Showdown die Menschheit retten kann.
„Im Angesicht des Todes“ lebt auch von Bonds Widersachern: Christopher Walken und Grace Jones sind würdige Bösewichte. Das Drehbuch von Richard Maibaum setzte noch mehr als seine Vorgänger auf komödiantische Elemente. Mit Moores Abgang war die „Bond“-Reihe nicht beendet, zwei Jahre später schlüpfte Timothy Dalton in die Rolle des Agenten. Er ging die Sache deutlich ernster an. (tsch)
