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Rücklagen sind wegGaby Köster hat „schlaflose Nächte“ vor Sorgen

Finanzielle Sorgen bereiten Gaby Köster „schlaflose Nächte“, wie die Komikerin jetzt im „Bunte“-Interview gestand. (Bild: Andreas Rentz/Getty Images)

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Finanzielle Sorgen bereiten Gaby Köster „schlaflose Nächte“, wie die Komikerin jetzt im „Bunte“-Interview gestand. (Bild: Andreas Rentz/Getty Images)

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Jahrzehntelang gehörte Gaby Köster zu den erfolgreichsten Comedy-Stars Deutschlands. Jetzt spricht die 64-Jährige offen über finanzielle Sorgen, aufgebrauchte Rücklagen und die Folgen ihres Schlaganfalls.

Jahrelang gehörte Gaby Köster zu den bekanntesten Gesichtern der deutschen Comedy. Mit Erfolgsformaten wie der TV-Serie „Ritas Welt“ und der Satire-Show „7 Tage, 7 Köpfe“ war sie Ende der 1990er- und Anfang der 2000er-Jahre regelmäßig im Fernsehen präsent. Heute sieht ihr Alltag völlig anders aus - und bereitet der 64-Jährigen zunehmend Sorgen.

Im Gespräch mit dem Magazin „Bunte“ sprach Köster nun über ihre finanzielle Situation. Die Folgen ihres schweren Schlaganfalls im Jahr 2008 seien bis heute spürbar - nicht nur gesundheitlich, sondern auch wirtschaftlich. „Die Rücklagen aus den guten Zeiten sind längst aufgebraucht. Ich lebe vom Dispo und habe mein Haus beliehen. Das macht mir wirklich schlaflose Nächte“, sagte die Komikerin. Besonders beschäftigt sie dabei ein Gedanke: „Ich wollte niemals, dass mein Sohn von mir Schulden erbt.“

Köster über emotionalen Moment mit ihrem Sohn: „Da hätte ich fast geweint“

Ihr heute 33-jähriger Sohn, den sie gemeinsam mit ihrem Ex-Mann Thomas Köller hat, sei ihr dabei eine große Stütze. An ein Gespräch mit ihm erinnert sie sich besonders emotional. „Er hat mal zu mir gesagt: Mama, mein Schatz - wenn ich mit dem Studium fertig bin, dann verdiene ich gut, das reicht für uns beide. Da hätte ich fast geweint.“

Trotz aller Schwierigkeiten versucht Köster, ihren Optimismus zu bewahren. Wenn sie auf ihren Gesundheitszustand angesprochen werde, denke sie oft an die Zeit unmittelbar nach dem Schlaganfall zurück. „Ich erinnere mich daran, wie die Ärzte bei einem Schichtwechsel auf der Intensivstation miteinander sprachen und meinten, dass sie keinen Pfifferling mehr darauf geben würden, dass ich es überlebe“, erzählte sie. Gemessen daran gehe es ihr „doch ganz gut“.

Ganz verschwunden sind die körperlichen Einschränkungen allerdings nicht. „Blöd ist nur, dass mein linker Arm nicht mehr richtig mitspielen möchte und das Gehen noch immer sehr mühsam ist“, sagte Köster. Dennoch lebt sie allein in ihrem Haus und gestaltet ihren Alltag aktiv. Sie male viel, lese gerne und sei bei gutem Wetter mit ihrem Elektrorollstuhl unterwegs.

„Aufgeben ist keine Option“

Ähnlich offen sprach die frühere Comedy-Ikone Ende Mai auch bei „Stern TV“ über ihre Lage. Viele alltägliche Dinge könne sie nicht mehr ohne Hilfe erledigen. „Das ist für mich das Allerschlimmste, weil ich früher alles allein gemacht habe“, sagte sie. Trotzdem stellt sie klar: „Aufgeben ist keine Option.“

Über ihre finanziellen Sorgen sprach Köster in der RTL-Sendung ebenfalls: Sie zahle jeden Monat „um die 1.000 Euro“ für Medikamente. „Wenn man keinen Job hat, ist das schon ein Riesendrama“, sagte Köster. Ihre veränderte Lage kommentierte sie mit dem für sie typischen Humor: „Die Elefanten im Keller, die früher die Kohle platt getreten haben, sind arbeitslos.“

Nach ihrem Schlaganfall im Januar 2008 zog sich Gaby Köster zunächst vollständig aus der Öffentlichkeit zurück. Drei Jahre lang war sie nicht zu sehen, lernte unter anderem das Laufen neu. Erst 2011 machte sie ihre Erkrankung öffentlich. (tsch)

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