Gaby Köster pleite? Die Comedy-Legende spricht offen über Geldsorgen, aufgebrauchte Rücklagen und die schweren Folgen ihres Schlaganfalls.
Rücklagen sind wegGaby Köster hat „schlaflose Nächte“ vor Sorgen

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Finanzielle Sorgen bereiten Gaby Köster „schlaflose Nächte“, wie die Komikerin jetzt im „Bunte“-Interview gestand. (Archivbild)
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Große Sorge um Gaby Köster. Die Kölner Comedy-Legende bewegt mit einem harten Geständnis über ihre finanzielle Situation. 18 Jahre nach ihrem schweren Schlaganfall steht die 64-Jährige vor den Trümmern ihrer Ersparnisse.
Im Interview mit dem Magazin „Bunte“ fand der „Ritas Welt“-Star jetzt erschreckend offene Worte: „Die Rücklagen aus den guten Zeiten sind längst aufgebraucht. Ich lebe vom Dispo und habe mein Haus beliehen.“ Eine Situation, die der Kölnerin sichtlich zusetzt. „Das macht mir wirklich schlaflose Nächte“, gesteht Köster.
Große Angst um die Zukunft ihres Sohnes
Besonders eine Sache belastet die Kult-Schauspielerin: Sie wollte ihrem Sohn Donald (33), der aus der 2005 geschiedenen Ehe mit Thomas Köller stammt, niemals Schulden hinterlassen. Doch ihr Sohn zeigt sich in der Krise als Fels in der Brandung. Köster rührend: „Er hat mal zu mir gesagt: Mama, mein Schatz – wenn ich mit dem Studium fertig bin, dann verdiene ich gut, das reicht für uns beide. Da hätte ich fast geweint.“
Im Jahr 2008 erlitt die Komikerin im Alter von 46 Jahren einen schweren Schlaganfall, der ihr Leben komplett auf den Kopf stellte. Damals schien die Lage aussichtslos. „Ich erinnere mich daran, wie die Ärzte bei einem Schichtwechsel auf der Intensivstation miteinander sprachen und meinten, dass sie keinen Pfifferling mehr darauf geben würden, dass ich es überlebe“, erinnert sich der „7 Tage, 7 Köpfe“-Star.
Trotz körperlicher Einschränkungen: Gaby Köster kämpft weiter
Gemessen an dieser düsteren Prognose gehe es ihr heute jedoch „doch ganz gut“. Die körperlichen Folgen spürt sie dennoch jeden Tag: Der linke Arm wolle nicht richtig mitspielen und auch das Gehen sei weiterhin sehr mühsam.
Ihren unbändigen Kölner Lebensmut hat Gaby Köster trotz Geldsorgen und körperlicher Einschränkungen aber nicht verloren. Sie lebt zwar allein, sei jedoch keineswegs einsam: „Ich habe immer etwas zu tun: Ich male viel, ich lese gerne – und wenn das Wetter schön ist, bin ich mit meinem E-Rolli auf Achse.“
Und wenn die Sonne mal nicht lacht? Dann hilft sich die Optimistin einfach selbst: „Dann ziehe ich knallbunte Klamotten an und baue mir selbst eine Sonne.“ (jag)
