„Bergdoktor“-Star Mark Keller blickt gelassen auf das Älterwerden. Im Podcast „Frühstück bei Barbara“ hat der Schauspieler über sein Leben mit 61 Jahren gesprochen und verraten, warum er seine aktuelle Lebensphase genießt und sich nicht verstellen muss.
„Bergdoktor“-Star Mark KellerDas Thema „Frauenheld“ ist für ihn durch

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Schauspieler Mark Keller, hier am „Bergdoktor“-Set, hat im Podcast „Frühstück bei Barbara“ über das Altern gesprochen. (Bild: 2017 Getty Images/Hannes Magerstaedt)
Seit 2008 ist Mark Keller in der ZDF-Serie „Der Bergdoktor“ zu sehen. Als Chefarzt Dr. Alexander Kahnweiler spielt er den besten Freund von Hauptfigur Dr. Martin Gruber (Hans Sigl). Im Mai 2026 feierte Keller seinen 61. Geburtstag - wie er auf das Älterwerden blickt und warum er keinen Neid gegenüber jüngeren Kollegen verspürt, hat er im Podcast „Frühstück bei Barbara“ von Barbara Schöneberger verraten.
Die Moderatorin zeigt sich im Gespräch mit Keller beeindruckt von dessen Fitness und seinem bewussten Lebensstil. Zugleich wundert sich Schöneberger über die Schüchternheit des Schauspielers, der ihrer Meinung nach durchaus „einen auf Frauenhelden machen“ könnte. Sie könne sich den 61-Jährigen sogar in einer Rolle als „Latin Lover“ vorstellen, betont die Moderatorin, „aber ich glaube, das wäre dir gar nicht so recht?“ Keller erwidert lachend: „Frauenheld ist durch. Frauenheld hättest du vor 30 Jahren machen können.“
Der Schauspieler gibt zu bedenken: „Ich bin 61 und da jetzt auf einen 30-, 40-Jährigen zu machen - das sollen die anderen machen.“ Neid jüngeren Schauspielern gegenüber verspüre er nicht. Jeder habe seine Lebensphase, merkt Keller an. „Es war eine schöne Zeit, wo ich 30 war.“ Damals drehte Keller unter anderem die Action-Serie „Alarm für Cobra 11“.
Mark Keller dankbar: „Ich habe alles Glück dieser Erde“
Nun genieße er seine Zeit, „so wie sie ist“, erklärt der Darsteller. Er habe „alles Glück dieser Erde und deswegen bin ich echt so happy und muss nicht versuchen, was zu sein, was ich nicht bin.“
Mit Blick auf seine jüngeren Schauspielkollegen betont er: „Jetzt haben die anderen ihre Zeit, aber du machst einen Wimpernschlag, dann ist die Zeit halt auch wieder zehn Jahre später.“ Das Leben gehe „für alle immer gleich schnell“, betont Keller.
Dies sei laut dem Schauspieler „die einzige schöne Gerechtigkeit auf dieser Erde, dass wir alle nur dieses eine Leben haben“. Wenn man am Ende auf eine schöne Zeit zurückblicken könne, „dann ist das Leben so ein schönes Leben und so ein erfolgreiches Leben“, findet Mark Keller. (tsch)
