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Horst Lichter fällt bei „Bares für Rares“-Spielzeug hartes Urteil„Albern und ganz schlimm“

Horst Lichter ist bekanntlich Spielzeugliebhaber, doch mit dem Mitbringsel bei „Bares für Rares“ konnte er trotzdem nur wenig anfangen. (Bild: ZDF)

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Horst Lichter ist bekanntlich Spielzeugliebhaber, doch mit dem Mitbringsel bei „Bares für Rares“ konnte er trotzdem nur wenig anfangen. (Bild: ZDF)

Ein altes Spielzeug sorgte bei „Bares für Rares“ zunächst für wenig Begeisterung. Horst Lichter fand es sogar „ganz schlimm“. Doch im Händlerraum nahm die Verhandlung eine überraschende Wendung ...

Das Batmobil stammte von 1976 bis 1978, erklärte Experte Sven Deutschmanek. (Bild: ZDF)

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Das Batmobil stammte von 1976 bis 1978, erklärte Experte Sven Deutschmanek. (Bild: ZDF)

Obwohl Horst Lichter eine Schwäche für altes Spielzeug hat, hielt sich seine Begeisterung für die Batman-Objekte in der Montagsausgabe von „Bares für Rares“ in Grenzen. Besonders die frühen Filme seien „echt albern“, während die neueren für seinen Geschmack „ganz schlimme Musik“ hätten. Auch Experte Sven Deutschmanek blieb beim Thema Batman eher nüchtern: „Halt 'ne Fledermaus.“

Batmobil und Batboat kamen vom Dachboden der Urgroßmutter, erklärte Verkäufer Manuel aus Siegenburg. Er vermutete, dass die Modelle einen gewissen Wert hatten. Dem stimmte Lichter immerhin zu - schließlich handelte es sich um altes Spielzeug. An den ersten Batman-Comic von 1939 reichten die Fahrzeuge laut Deutschmanek allerdings nicht heran. Ganz so alt wie der erste Batman-Comic war das Spielzeug nicht, sondern stammte von 1976 bis 1978. Produziert hatte die Modelle die britische Firma Corgi Toys. Der Experte erklärte, dass das Unternehmen bereits seit 1966 die Lizenz besaß, Filmfahrzeuge herzustellen - darunter auch Fahrzeuge aus den James-Bond-Filmen.

Leider war das Fahrzeug nicht vollständig. (Bild: ZDF)

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Leider war das Fahrzeug nicht vollständig. (Bild: ZDF)

Auf den ersten Blick wirkten die Fahrzeuge dank ihrer Originalverpackung unberührt. Doch Deutschmanek stellte schnell fest, dass das Set nicht mehr vollständig war: Einige der Raketen fehlten. Für den Wert war das ein entscheidender Nachteil. Trotzdem dürften sie vor allem für Sammler und eingefleischte Batman-Fans interessant sein. Für die beiden Autos aus Zinkdruckguss setzte Manuel seinen Wunschpreis bei 500 Euro an. Die Fahrzeuge waren bei Sammlern zwar gefragt, dennoch kam der Experte bei seiner Bewertung aber zu einer niedrigeren Summe. Die 500 Euro wären seiner Einschätzung nach nur bei einem vollständig erhaltenen Set mit sämtlichen Raketen realistisch.

Händlerin hofft bei „Bares für Rares“: „Vielleicht mach' ich damit richtig Gewinn“

„Oh super, Spielzeug“, freute sich nicht nur Julian Schmitz-Avila (Zweiter von links) über das Objekt bei „Bares für Rares“. (Bild: ZDF)

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„Oh super, Spielzeug“, freute sich nicht nur Julian Schmitz-Avila (Zweiter von links) über das Objekt bei „Bares für Rares“. (Bild: ZDF)

Deutschmanek setzte den Wert schließlich auf 350 bis 450 Euro an. Als Grund für die niedrigere Einschätzung nannte er auch, dass der große Sammler-Boom zehn Jahre zurücklag. Lichter zeigte sich dennoch überrascht: Für ihn war die Summe „beachtlich“ und deutlich höher als erwartet. Auch der Verkäufer akzeptierte den Schätzpreis. Im Händlerraum war Julian Schmitz-Avila sofort Feuer und Flamme, als er „Oh super, Spielzeug“ auf dem Verkaufstresen entdeckte. „Julian ist schon verliebt“, erkannte Walter Lehnertz. Doch Elke Velten schaute zunächst genauer hin und wollte wissen, ob die Fahrzeuge noch original verpackt warne. Das waren sie zwar - allerdings fehlte eine der Raketen.

Wolfgang Pauritsch erkannte, dass die Verpackung schon einmal geöffnet wurde. Entsprechend vorsichtig fiel sein erstes Gebot aus: 20 Euro. Danach ging es nur in kleinen Schritten nach oben. Als Markus Wildhagen bei 60 Euro lag, fragte Pauritsch nach dem Zuschlag. Doch für den Verkäufer war der Preis noch längst nicht genug. Lehnertz wollte genauer wissen: „Hat das denn einen Sammlerwert?“ Als der Verkäufer die Einschätzung des Experten nannte, erhöhte Lehnertz auf 80 Euro. Kurz darauf stieg aber auch Velten ein und bot 100 Euro. Pauritsch registrierte ihren Einstieg mit Überraschung: „Jetzt ist die Elke auch dabei.“

Elke Velten bezahlte am Ende 250 Euro für das Spielzeug. (Bild: ZDF)

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Elke Velten bezahlte am Ende 250 Euro für das Spielzeug. (Bild: ZDF)

Wildhagen erinnerte sich: „Das war damals echt cool, vor allem das man was abschießen konnte. Aber dass das jetzt so viel wert ist, überrascht mich doch.“ Während Schmitz-Avila auf 200 Euro erhöhte und Wolfgang Pauritsch 220 Euro bot, legte Händlerin Velten schließlich noch einmal nach und schlug 250 Euro vor. Dass Velten am Ende den Zuschlag erhielt, überraschte nicht nur Schmitz-Avila. „Die Elke kauft das Spielzeug, damit hätte wirklich keiner gerechnet“, staunte Pauritsch. „Vielleicht mach' ich damit richtig Gewinn“, lachte Velten. Wildhagen hatte eine ganz andere Vermutung, warum sie zugeschlagen hatte: „Du denkst doch nur an den gut gebauten Batman.“

„Bares für Rares“-Händlerin zahlt XXL-Summe für Schmuck-Set

Als weiteres Objekt der Sendung wurde ein Schmuck-Set von Heide Rezepa-Zabel in den späten 1960er-Jahren verortet. Für den Schmuck aus 750er- und 585er-Weißgold mit Diamanten (4,5 Karat) und Smaragden (2,4 Karat) lag der Wunschpreis zwischen 8.000 und 10.000 Euro. Die Expertin schätzte 11.000 bis 12.000 Euro. Elke Velten zahlte 8.900 Euro. Bianca Berding datierte einen süßen Dackel aus Porzellan der Manufaktur Karl Ens (Volkstedt) auf den Zeitraum zwischen 1919 und 1945. Der Wunschpreis lag zwischen 80 und 100 Euro für das Tier. Die Expertin schätzte 120 bis 150 Euro. Im Händlerraum zahlte Walter Lehnertz sogar 250 Euro, denn „Dackel gehören zu Waldi“.

Ein alter Staubsauger Progress 7 aus Kunststoff von Mauz & Pfeiffer wurde laut Sven Deutschmanek zwischen 1935 und 1950 gefertigt. Gewünscht wurden 160 Euro, der Experte schätzte den Wert nur auf 30 bis 50 Euro und Markus Wildhagen zahlte letztlich 120 Euro. Zwölf Mokka-Löffelchen und eine Zuckerzange im originalen Muschel-Etui datierte Bianca Berding auf den Zeitraum von 1890 bis 1900. Für das Set aus 800er-Silber, teilweise vergoldet, wünschen sich die Verkäufer 300 Euro. Taxiert wurden 330 bis 400 Euro. Am Ende zahlte Elke Velten 350 Euro für die feine Tischkultur. (tsch)