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„Asozialer geht's nicht“Pietro Lombardi wütend auf Gaffer nach seinem Köln-Unfall

Pietro Lombardi bei einem Konzert

Copyright: imago images/STAR-MEDIA

Der Sänger Pietro Lombardi (Archivfoto) ärgert sich über das Verhalten einiger Schaulustiger nach seinem Unfall in Köln. 

Pietro Lombardi ist nach seinem Crash in Köln schockiert. Aber nicht nur vom Unfall selbst – das Verhalten einiger Leute vor Ort macht ihn sprachlos.

Erstmals hat Pietro Lombardi ausführlich über seinen Auto-Crash in Köln gesprochen. Der Sänger meldete sich mitten in der Nacht per Instagram-Story und redete über den heftigen Aufprall, seine große Erleichterung, dass alles gut ging – und ein Erlebnis, das ihn einfach nicht loslässt.

„Ich bin einfach nur dankbar, dass der Schutzengel auf unserer Seite war“, erklärt der 34-Jährige in dem Clip. Laut seiner Schilderung waren an dem Crash an der Kreuzung Bonner Straße/Marktstraße mehrere Personen involviert. Er selbst sei alleine in seinem Fahrzeug gewesen, im gegnerischen Auto saßen vier Leute.

Sänger beschreibt den Moment des Aufpralls

Die Momente direkt nach der Kollision beschreibt der Musiker als absoluten Ausnahmezustand. „Es war ein Riesenschock für alle Beteiligten“, so Pietro. Er habe am Ort des Geschehens sofort bemerkt, dass er von allen Anwesenden der Älteste war. Aus diesem Grund habe er sich bemüht, den anderen Beistand zu leisten. „So viele Emotionen, so großer Schock, man realisiert das alles gar nicht.“

Was ihn im Nachhinein besonders mitnimmt, ist die Erkenntnis, wie haarscharf das Ganze anscheinend war. Die richtigen Sorgen kamen erst daheim: „Du hast Kinder, du hast Familie“, erzählt Lombardi. Die Frage „Was wäre wenn ... ?“ lässt ihn nicht los. Solche Überlegungen, „die machen einen fertig“. Deshalb ist seine Dankbarkeit umso größer, dass keine Person ernsthaft zu Schaden kam.

Laut Mitteilung der Kölner Polizei zog sich eine 20 Jahre alte Fahrerin leichte Blessuren zu. Der genaue Hergang der Kollision ist noch nicht geklärt, und auch Pietro gab dazu keine Details preis. Die Untersuchungen zur Ursache des Crashs laufen weiter. Beide Autos waren nicht mehr fahrbereit und wurden abtransportiert. Der Audi Q8 von Lombardi hat einen erheblichen Schaden.

Der Künstler fand jedoch klare Worte für das Benehmen vieler Leute am Ort des Geschehens. Obwohl die direkt Involvierten kurz nach dem Crash geschockt waren, versammelte sich in Raderberg eine wachsende Menge an Gaffern.

Pietros Wut auf Gaffer: „Asozialer geht's nicht“

„Dann versammeln sich Hunderte von Menschen gefühlt: ,Hey Pietro, was geht? Lass mal Foto machen, mach mal Grußvideo.‘ Asozialer geht’s nicht“, platzt es aus Lombardi heraus. Dieser Vorfall habe ihm wieder einmal gezeigt, was die negativen Aspekte eines Daseins als Prominenter sind.

Bereits am Montag, nur kurz nach dem Crash, postete der Sänger ein Bild seines demolierten Autos für seine Follower. „Glück im Unglück gehabt“, kommentierte er. Jetzt zeigt sich, wie tief ihn das Geschehene auch seelisch berührt hat. Dennoch überwiegt am Ende die Erleichterung: „Das ist das, was eigentlich zählt“, stellte Pietro Lombardi klar. „Dass keinem was Schlimmes passiert ist.“ (sbo) (red)

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