Abo

Annette FrierIn dieser 90er-Kultserie hatte sie ihren ersten TV-Auftritt

Annette Frier ist eine der beliebtesten Schauspielerinnen und Komikerinnen des Landes.  (Bild: Joshua Sammer/Getty Images)

Copyright: Joshua Sammer/Getty Images

Annette Frier ist eine der beliebtesten Schauspielerinnen und Komikerinnen des Landes. 

Aktualisiert:

Mit „Merz gegen Merz - Geständnisse“ liefert sich Annette Frier erneut ein Pointen-Duell mit Christoph Maria Herbst. Wie aber begann die Karriere der Komikerin und Schauspielerin?

Schauspielerin, Komikerin, Moderatorin - in Annette Frier schlummern viele Talente, und in „Danni Lowinski“ kamen zwei davon, ihr Können als Schauspielerin und ihr Sinn für Humor, besonders eindrucksvoll zum Tragen. Bis heute wird Frier mit der Titelrolle der kämpferisch-idealistischen Rechtsanwältin in dem Serienhit zuallererst in Verbindung gebracht, obwohl sie vorher und auch nachher manches gespielt, gedreht, getan hat.

Darunter die Comedy-Serie „Merz gegen Merz“, die das ZDF bis 2021 in drei Staffeln ausstrahlte und die nun mit „Geständnisse“ (21. Mai, 20.15 Uhr im ZDF) um einen weiteren, den dritten Spielfilm fortgesetzt wird.

Annette Frier gibt 1994 ihr Schauspieldebüt

Den ersten Baustein ihrer bald so erfolgreichen und vielseitigen Karriere legte Frier 1994, als sie mit einer Episode in „Familie Heinz Becker“ ihr Schauspieldebüt gab. Die Serie war ein Riesenerfolg in den 1990ern, von einem Durchbruch für die damals 20-jährige Gastdarstellerin kann aber keine Rede sein.

Zu winzig war ihre Neben- oder eher: Komparsenrolle eines Party-Gastes in „Die Busfahrt nach Lourdes“, als dass sie damit für mehr als Aufmerksamkeit gesorgt hätte. Das aber war ihr gelungen. Den ersten kleinen Schritt auf dem Weg nach oben hatte sie jedenfalls getan - und viele weitere, und größere, sollten folgen.

Na, haben Sie sie erkannt? Annette Friers (dritte von rechts) Schauspieldebüt in „Familie Heinz Becker“ war so klein, dass es davon nicht einmal ein Standfoto gibt.  (Bild: Screenshot Youtube / WDR Mediagroup)

Copyright: Screenshot Youtube / WDR Mediagroup

Na, haben Sie sie erkannt? Annette Friers (dritte von rechts) Schauspieldebüt in „Familie Heinz Becker“ war so klein, dass es davon nicht einmal ein Standfoto gibt.

Was folgte, waren zahreiche Serien, in der Frier mal größere, mal kleinere Auftritte hatte, in „Verbotene Liebe“, „Hinter Gittern - Der Frauenknast“, „Pastewka“ oder eben „Danni Lowinski“. Dazu gesellen sich Fernsehfilme (“Und weg bist du“, „Die Schneekönigin“. „Klassentreffen“) und Kinofilme, wie die Komödie „Rico, Oskar und das Herzgebreche“, die Kerkeling-Verfilmung „Ich bin dann mal weg“ oder zuletzt „Mädchen, Mädchen“.

Konnte Frier hier schon ihr komödiantisches Talent ausspielen, gelang ihr das noch besser in Comedy-Sendungen wie „Switch“, „Die Wochenshow“, „Schillerstraße“ oder „LOL: Last One Laughing“.

Von 2000 bis 2002 war Annette Frier festes Mitglied der Comedy-Sendung „Die Wochenshow“. Das Bild zeigt sie an der Seite von Ingolf Lück (2. v. links), Bastian Pastewka (rechts) und Markus Maria Profitlich. (Bild: IMAGO / teutopress)

Copyright: IMAGO / teutopress

Von 2000 bis 2002 war Annette Frier festes Mitglied der Comedy-Sendung „Die Wochenshow“. Das Bild zeigt sie an der Seite von Ingolf Lück (2. v. links), Bastian Pastewka (rechts) und Markus Maria Profitlich.

Gerade die letztgenannten Formate berechtigen zu der Frage, die man sich auch bei Mehrfachtalenten wie Anke Engelke, Bastian Pastewka oder Christoph Maria Herbst - alle drei machten übrigens ebenfalls bei „LOL“ mit - zuweilen stellt: Ist Frier nun Komikerin, die auch schauspielern, oder Schauspielerin, die auch komisch sein kann?

Sie kann beides, so viel steht fest. und bestenfalls verschmelzen die zwei Teile zu einem Ganzen. Wie bei „Danni Lowinski“. Oder in „Merz gegen Merz“, wo Frier hinreißend komisch den einen Teil einer konfliktgeladenen Mann-Frau-Beziehung verkörpert. Den anderen gibt Komiker und Schauspieler Christoph Maria Herbst. (tsch)

CDU-Ministerpräsident Daniel Günther kritisierte am Mittwochabend bei „Maischberger“ die Arbeit der schwarz-roten Koalition. (Bild: WDR / Oliver Ziebe)
„Da kommt einfach zu wenig“
CDU-Ministerpräsident Günther im ZDF mit scharfer Kritik