„Slut-Shaming“ Amira Pocher spricht Klartext – ist DSDS-Jurorin Katja Krasavice ein schlechtes Vorbild?  

Amira Pocher, Moderatorin, steht in der RTL-Tanzshow „Let’s Dance“ im Coloneum.

Amira Pocher, hier in der RTL-Tanzshow „Let's Dance“ im Mai 2022, sprach mit ihrem Ehemann Oliver Pocher in der aktuellen Folge ihres Podcasts („Die Pochers“) über Katja Krasavices Selbstdarstellung. 

Katja Krasavice ist Teil der DSDS-Jury. Oliver Pocher und Ehefrau Amira zollen der 26-Jährigen zwar ihren Respekt, können mit ihrer Selbstdarstellung allerdings nicht viel anfangen, wie sie nun zum Ausdruck brachten.

Noch eine Staffel, bis sich der Vorhang schließt. Und das wahrscheinlich für immer! RTL hat sich für die finale Ausgabe der Kult-Casting-Show DSDS noch einmal einige große Namen ins Boot geholt. Beziehungsweise hinter das berühmt-berüchtigte Jury-Pult. 

Mit dabei sind: Pop-Titan und DSDS-Wiederkehrer Dieter Bohlen (68), der Show-Sieger der 2011-Ausgabe Pietro Lombardi (30), Sängerin Leony (25) und OnlyFans-Rapperin Katja Krasavice (26). Und über Letztere wurde bereits im Vorfeld fleißig diskutiert. Oliver Pocher (44) und Ehefrau Amira (29) haben in Sachen Katja Krasavice so ihre Bedenken, wie sie in der aktuellen Folge ihres Podcasts („Die Pochers“, Podimo) zum Ausdruck brachten. 

Amira Pocher kritisiert Katja Krasavices Selbstdarstellung

Der „Promi Big Brother“-Teilnehmerin von 2018, die sich in der RTLZWEI-Show übrigens in der Badewanne beim Masturbieren filmen ließ, folgen mehr als 3.4 Millionen Menschen auf Instagram. Knappe Outfits in Lack und Leder, üppige Dekolletés und aufreizende Posen. All das finden ihre Fans im Netz. Und das fast täglich.

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Auch auf Erotik-Plattform OnlyFans zeigt die extrovertierte Rapperin gerne, was sie zu bieten hat. „Eins muss man ihr lassen: Sie ist sau erfolgreich, in dem, was sie macht. Egal wo sie auftaucht, die Leute stürmen die Läden. Ich denke auch, dass sie nicht doof ist. Sie ist eine Geschäftsfrau“, honoriert Amira Pocher zunächst die Leistungen der Rapperin.

Aber: „Ich finde es wirklich verwerflich, wie man mit dem Image beziehungsweise mit der Rolle als Role-Model spielt und sich dann nackt und Marihuana rauchend im Netz präsentiert, wenn die Zielgruppe wirklich deine Brotboxen kauft“, so Amira Pocher weiter, die auf die teils sehr junge Fan-Base der 26-Jährigen anspielt.

„Das regt mich auf. Du musst da vorsichtig sein. Du musst in deiner Rolle ein bisschen verantwortungsbewusster damit umgehen. Ich bin total überrascht, dass ihre Zielgruppe so jung ist, für das, was sie macht.“

Oliver Pocher: „Die können alle machen, was sie wollen“

Ehemann Oliver sieht es ähnlich: „Die können alle machen, was sie wollen. Am Ende ist es immer eine Mischung aus: 'Ich bin eine starke Frau.' Muss ich dafür komplett mit Silikonbrüsten und String-Tanga durch die Gegend laufen, um eine starke Frau zu sein? 'Ich mache eindeutig sexualisierte Inhalte, ich spiele komplett damit.' Das sind ja alles Leute, die vor zehn Jahren bei der Venus (Red: Erotikmesse) aufgetreten wären.“

Doch der Comedian wird prompt von seiner Ehefrau unterbrochen. „Da sind wir dann aber beim Thema Slut-Shaming.“ Für den Hinterkopf: Unter Slut-Shaming versteht man die gezielte Anfeindungen von Frauen, die sich freizügig zeigen oder offen über ihr aktives Sexualleben sprechen. 

Zum Unverständnis des 44-Jährigen: „Das hat doch einen Sche*ßdreck mit Slut-Shaming zu tun. Sie kann machen, was sie will. Aber man möchte ja dann immer alles zusammenbringen. Man möchte sich auf der einen Seite komplett sexualisiert verkaufen, aber auf der anderen Seite aber auch eine Message rüberbringen und zeigen, wie frei man ist“, legt Pocher nach. (cw) 

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