Rauchwolke über Sylt Feuerwehr im Großeinsatz – Brandgeruch auf der ganzen Insel

Russland bricht sein Versprechen Telegram-Beitrag aus Moskau sorgt für weitere Beunruhigung

Dieses vom belarussischen Verteidigungsministerium am 20. Februar veröffentlichte Foto zeigt Panzer während gemeinsamer Übungen mit Russland. Die Streitkräfte werden vorerst länger als geplant in Belarus bleiben.

Dieses vom belarussischen Verteidigungsministerium am 20. Februar veröffentlichte Foto zeigt Panzer während gemeinsamer Übungen mit Russland. Die Streitkräfte werden vorerst länger als geplant in Belarus bleiben.

Russland bricht sein Versprechen: Eigentlich sollte das gemeinsame Manöver mit Belarus am Sonntag enden. Putin sicherte zu, die Soldaten danach abzuziehen. Nun aber hat Putin entschieden, dass die Streitkräfte in Belarus bleiben. Auf unbestimmte Zeit.

Inmitten der sich verschärfenden Ukraine-Krise hat Belarus eine Verlängerung der gemeinsamen Militärübungen mit Russland angekündigt. Präsident Alexander Lukaschenko und sein russischer Kollege Wladimir Putin hätten vor dem Hintergrund der „Eskalation“ des Konflikts in der Ostukraine entschieden, die „Überprüfung der Kampfbereitschaft der Streitkräfte des Unionsstaates fortzusetzen“, teilte das belarussische Verteidigungsministerium am Sonntag im Messengerdienst Telegram mit.

Russland hatte zuvor zugesichert, seine Soldaten nach dem planmäßigen Ende des Manövers an diesem Sonntag aus Belarus abzuziehen.

In dem Telegram-Beitrag verwies das belarussische Ministerium auf eine „Zunahme militärischer Aktivitäten“ an den Landesgrenzen sowie auf die „Verschärfung der Situation im Donbass“. Nach Einschätzung der USAhat Russlandfür das seit dem 10. Februar andauernde Manöver rund 30.000 Soldaten nach Belarus verlegt.

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Ost-Ukraine: Gewalt nimmt seit Tagen zu

Ein massiver russischer Truppenaufmarsch an der ukrainischen Grenze sowie das belarussisch-russische Manöver nähren die Furcht vor einem bevorstehenden russischen Großangriff auf die Ukraine. Im umkämpften Osten der Ukraine nimmt die Gewalt seit Tagen zu.

Die ukrainische Armee und die prorussischen Separatisten in dem Konfliktgebiet warfen sich zuletzt gegenseitig zahlreiche Verstöße gegen die Waffenruhe vor. Am Samstag ordneten die Separatisten eine „Generalmobilmachung“ an und forderten zugleich Frauen, Kinder und Ältere erneut zur Ausreise nach Russland auf.

Die USA und die Nato warnten zuletzt vor einem sogenannten Angriff Russlands unter falscher Flagge.

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg sagte am Samstag, es gebe Anzeichen dafür, dass „Russland sich darauf vorbereitet, einen Vorwand für einen Angriff auf die Ukraine zu schaffen“. Die zunehmenden Waffenstillstandsverstöße in der Ostukraine, die „falschen Anschuldigungen“ eines „Genozids“ im Donbass und die Evakuierung der von den pro-russischen Separatisten kontrollierten Gebiete seien „beunruhigende Zeichen“.

Russland und die ehemalige Sowjetrepublik pflegen engste Beziehungen. Beide Staaten kooperieren im Rahmen der Belarussisch-Russischen Union vor allem im verteidigungs- und wirtschaftspolitischen Bereich. (afp/mg)

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