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Ukraine-Konflikt Russischer Botschafter verhöhnt den Westen: „Sch..... auf eure Sanktionen“

Das vom Pressedienste des russischen Verteidigungsministeriums veröffentlichte Bild zeigt zwei russische Soldaten, die ihre Schusswaffen während einer Militärübung in Sibirien ausrichten. Russland bestreitet seine Invasionsabsichten, hat jedoch weit über 100 000 Soldaten in der Nähe der ukrainischen Grenze zusammengezogen.

Das vom Pressedienst des russischen Verteidigungsministeriums veröffentlichte Bild zeigt zwei russische Soldaten, die ihre Schusswaffen während einer Militärübung in Sibirien ausrichten. Russland bestreitet seine Invasionsabsichten, hat jedoch weit über 100.000 Soldaten in der Nähe der ukrainischen Grenze zusammengezogen.

Im Konflikt um die Ukraine werden die verbalen Drohgebärden heftiger. Der russische Botschafter in Schweden macht mit drastischen Worten Stimmung.

Das Säbelrasseln geht weiter. Auch nach dem Telefonat von US-Präsident Joe Biden und Russlands Präsident Wladimir Putin ist von Entspannung im Ukraine-Konflikt zwischen Russland und dem Westen keine Rede. Jetzt hat Russlands Botschafter in Schweden zu einer äußerst undiplomatischen Wortwahl gegriffen.

Mit Blick auf seinem Land drohende westliche Sanktionen sagte der Botschafter Viktor Tatarinzew in einem am späten Samstagabend, 12. Februar 2022, veröffentlichten Interview mit der Zeitung „Aftonbladet“: „Entschuldigen Sie meine Ausdrucksweise, aber wir scheißen auf ihre ganzen Sanktionen.“

Ukraine-Konflikt: Russischer Diplomat warnt vor „stärkeren russischen Reaktionen“

Russland sei bereits mit vielen Sanktionen belegt, die „gewissermaßen eine positive Wirkung auf unsere Wirtschaft und Landwirtschaft hatten“, sagte Tatarinzew. Russland sei inzwischen autarker. „Wir haben keinen italienischen oder Schweizer Käse, aber wir haben gelernt, genauso guten russischen Käse auf der Basis italienischer und Schweizer Rezepte zu produzieren“, sagte Tatarinzew. „Neue Sanktionen sind nichts Positives, aber sie sind auch nicht so schlimm, wie der Westen behauptet.“

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Der Diplomat warf dem Westen vor, die russische Mentalität nicht zu verstehen. „Je mehr Druck der Westen auf Russland ausübt, desto stärker wird die russische Reaktion sein“, warnte er.

Ein massiver russischer Truppenaufmarsch an der ukrainischen Grenze sowie russische Militärmanöver in Belarus und im Schwarzen Meer schüren derzeit die Furcht vor einem nahenden russischen Einmarsch in die Ukraine. Die US-Regierung warnte zuletzt, eine solche Invasion könne „jederzeit“ beginnen. Russland weist jegliche Angriffspläne zurück und gibt an, sich von der Nato bedroht zu fühlen. (afp)

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