„Sind vorbereitet“ Ukraine-Krise: US-Präsident Joe Biden versetzt Tausende Soldaten in erhöhte Bereitschaft

Joe Biden, Präsident der USA, spricht im Kabinettszimmer des Weißen Hauses.

US-Präsident Joe Biden, hier am 20. Januar 2022, hat angeordnet, Tausende Soldaten in erhöhte Bereitschaft versetzen zu lassen.

Die US-Regierung hat 8500 Soldaten in erhöhte Bereitschaft versetzt. Grund für diese Vorsichtsmaßnahme ist die derzeitige Situation in der Ukraine. 

Wegen der Ukraine-Krise hat die US-Regierung nach Angaben des Verteidigungsministeriums rund 8500 Soldaten in den Vereinigten Staaten in erhöhte Bereitschaft versetzt.

Ministeriumssprecher John Kirby betonte am Montag (24. Januar 2022) aber, eine Entscheidung über eine Verlegung dieser Truppen nach Europa sei noch nicht getroffen worden.

Ukraine-Krise: US-Präsident Biden ordnet Maßnahme an

Die entsprechenden Einheiten seien in den USA auf Anweisung von Präsident Joe Biden und nach Empfehlung von Verteidigungsminister Lloyd Austin in erhöhte Bereitschaft versetzt worden.

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„So sind sie darauf vorbereitet, auf eine Bandbreite von Eventualitäten zu reagieren, einschließlich der Unterstützung der Nato-Reaktionskräfte, falls diese aktiviert werden“, sagte Kirby.

Über die Aktivierung dieser „Nato Response Force“ (NRF) entscheide die Nato. Kirby sprach im Zusammenhang mit der erhöhten Bereitschaft von einer „Rückversicherung für unsere Nato-Verbündeten“.

Ukraine-Krise: Westliche Staaten befürchten russischen Einmarsch

Westliche Staaten befürchten einen Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine. Moskau dementiert, dass es solche Pläne gebe.

Die „New York Times“ hatte berichtet, Biden erwäge, Kriegsschiffe und Flugzeuge zu Nato-Verbündeten im Baltikum und in Osteuropa zu verlegen sowie mehrere tausend US-Soldaten zu entsenden. Die USA haben in Europa auch außerhalb von Krisenzeiten Zehntausende Soldaten stationiert. (dpa)

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