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Bachmut-Offensive Jetzt setzt Russland erstmals seine gefürchtete Horror-Waffe ein

In der belagerten ukrainischen Großstadt Bachmut hat die russische Armee erstmals den Raketenwerfer TOS-1A eingesetzt. Er gilt als schlimmste konventionelle Waffe Russlands.

Lange hielt Russland mit ihm hinter dem Berg, doch die jüngsten Beschüsse Bachmuts zeigen: Der „Flammenwerfer“ TOS-1A ist im Ukraine-Krieg angekommen.

Aufnahmen des russischen Propaganda-Senders „Russia Today“ zeigen, dass der TOS-1A im Einsatz ist – und zum Beschuss der bis zu achtstöckigen Wohnhäuser im Osten der ukrainischen Stadt genutzt wird, die seit Monaten umkämpft sind.

Ukraine-Krieg: Russland nutzt grausame Vakuum-Waffe

Zivilistinnen und Zivilisten befinden sich in Bachmut zwar kaum noch, doch die dort stationierten Soldatinnen und Soldaten der ukrainischen Armee sind dem TOS-1A-Angriff ausgesetzt.

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Auf diesem Video ist zu sehen, dass die Raketen der grausamsten nicht-atomaren Waffe der Russen wenige Meter vor der Stadt explodieren, andere wiederum direkt auf den Häusern oder in deren unmittelbarer Nähe.

Hier sehen Sie das Video:

Beim TOS-1A handelt es sich um einen gepanzerten Mehrfachraketenwerfer und eine sogenannte thermobarische Waffe – also eine Waffe, deren Wirkung auf der Zündung einer als Aerosol verteilten Substanz ohne enthaltenes Oxidationsmittel beruht.

Bedeutet: Beim Einschlag ihrer Sprengköpfe verteilt sich eine sich kurz darauf entzündende Substanz, die der Luft den Sauerstoff entzieht und so ein Vakuum erzeugt, das Häuser zum Einsturz, Lungen und andere Organe zum Platzen bringt. Im Epizentrum kann Beton verbrennen, selbst Bunker und Unterstände bieten kaum Schutz.

Der Namenszusatz der Waffe, Solntsepyok, lässt sich mit „Sonnenglut“ übersetzen. Diese brutalen Aufnahmen zeigen, warum sie diesen Zusatz trägt:

Der TOS-1A-Raketenwerfer gilt als die schlimmste konventionelle – also nicht atomare, biologische oder chemische – Waffe Russlands. Sie kann mit bis zu 24 Schuss geladen werden und ihre Raketen den Angaben nach aus bis zu sechs Kilometern Entfernung zum Ziel abfeuern. (sal)

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