Teuflisches Duo Putin verspricht Lukaschenko atomwaffenfähige Raketen – sollen sie die Ukraine treffen?

Verstehen sich bestens: Russlands Präsident Wladimir Putin und sein belarussischer Amtskollege Alexander Lukaschenko trafen sich am Samstag (25.06.2022).

Verstehen sich bestens: Russlands Präsident Wladimir Putin und sein belarussischer Amtskollege Alexander Lukaschenko trafen sich am Samstag (25.06.2022). 

Im Krieg gegen die Ukraine will Russland nun offenbar auch seinen Verbündeten Belarus stärker einbeziehen. Nachdem erste Raketen gen Ukraine geschickt wurden, will Putin das Land jetzt atomar aufrüsten.

Es ist ein Handschlag unter Diktatoren und er soll Schlimmes besiegeln. Wie Präsident Wladimir Putin am Samstag (26. Juni 2022) bei einem Treffen mit dem belarussischen Staatschef Alexander Lukaschenko ankündigte, wird Russland „in den kommenden Monaten“ das Raketensystem Iskander-M an Belarus liefern. Fatal: Die Raketen können auch mit Atomsprengköpfen bestückt werden.

Putin bot Lukaschenko zudem an, bei der Aufrüstung belarussischer Kampfflugzeuge zu helfen, damit diese künftig ebenfalls Atomwaffen transportieren können.

Putin will Belarus atomar aufrüsten

Die belarussische Armee habe viele Kampfflugzeuge vom Typ Suchoi Su-25, die entsprechend „verbessert“ werden könnten, sagte Wladimir Putin zu Beginn eines Treffens mit Lukaschenko in St. Petersburg. Die Modernisierung müsse in Flugzeugfabriken in Russland vorgenommen werden, zeitgleich könne auch schon die Ausbildung des Personals beginnen.

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Putin hat seit Beginn des Militäreinsatzes Ende Februar schon mehrfach öffentlich über Atomwaffen gesprochen, was als Warnung an den Westen angesehen wird, nicht in den Ukraine-Konflikt einzugreifen. Plant Putin nun, Belarus mit in seinen Krieg gegen die Ukraine hineinzuziehen?

Die Aufrüstungspläne inmitten des Ukraine-Konflikte dürften in jedem Fall für neue Spannungen zwischen Moskau und dem Westen sorgen. Belarus grenzt an die Ukraine und an mehrere Nato-Länder an, ist aber ein enger Verbündeter Russlands.

Nach ukrainischen Berichten schlugen am Wochenende bereits Raketen aus Belarus ein. Die russische Militäroffensive in der Ukraine hat Belarus schon mehrfach diplomatisch und logistisch unterstützt, auch Angriffe auf die Ukraine erfolgten von Belarus aus.

Zuvor hatte Oleksandr Strjuk, Bürgermeister von Sjewjerodonezk, mitgeteilt, dass die strategisch wichtige Stadt Sjewjerodonezk im Osten der Ukraine nach wochenlangen Kämpfen nun vollständig in den Händen der russischen Armee sei.

Die Stadt sei von den russischen Streitkräften „vollständig besetzt“, sagte Oleksandr Strjuk am Samstag im ukrainischen Fernsehen. Am Freitag hatte die ukrainische Armee ihren Rückzug aus der 100.000-Einwohner-Stadt bekannt gegeben. (afp)

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