Spionage-Schock! Paar soll für China spioniert haben.
Spionage-Hammer in NRWPaar soll Wissenschaftler für Chinas Militär ausspioniert haben

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Die Bundesanwaltschaft wirft den Festgenommenen Wissenschaftsspionage vor. (Archivbild)
Festnahme in München! Ein Ehepaar mit deutschem Pass steht unter einem heftigen Verdacht. Die Bundesanwaltschaft wirft ihnen vor, für einen Geheimdienst aus China spioniert zu haben. Ein Schock für Deutschlands Sicherheit.
Was wollten die beiden? Laut der Behörde in Karlsruhe hatten sie es auf hochsensible Daten abgesehen. Es geht um „wissenschaftliche Informationen über militärisch nutzbare Hochtechnologie“. Um an diese Infos zu kommen, sollen sie sich an etliche Forschende an deutschen Unis und Instituten herangemacht haben.
Großeinsatz in sechs Bundesländern – auch NRW betroffen
Zeitgleich zur Verhaftung in München liefen Aktionen in sechs Bundesländern, darunter Nordrhein-Westfalen, aber auch Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg und Niedersachsen. Die Bundesanwaltschaft stellt klar: Diese Einsätze galten Zeugen, nicht weiteren Verdächtigen. Die Wohnung und die Büros des verhafteten Paares in München wurden komplett auf den Kopf gestellt.
Die Verdächtigen hatten es offenbar auf die Crème de la Crème der deutschen Forschung abgesehen. Im Visier waren laut Ermittlern „insbesondere Lehrstuhlinhaber für die Bereiche Luft- und Raumfahrttechnik, Informatik oder Künstliche Intelligenz“.
Mit einer miesen Tour: So wurden Forscher nach China geködert
Ihre Tarnung war perfide: Mal traten die Beschuldigten als Übersetzer auf, mal als Angestellte eines Autoherstellers. Doch die Methode wurde noch dreister, wie die Behörde berichtet: „Einige Wissenschaftler wurden unter dem Vorwand nach China gelockt, gegen Honorar Vorträge vor einem zivilen Publikum zu halten“.
Der Schock-Moment für die Forscher: Die angebliche Zivil-Veranstaltung war eine Falle! In Wirklichkeit hielten sie ihre Vorträge vor Mitarbeitern von staatlichen Rüstungskonzernen. Für das Paar geht es jetzt vor den Ermittlungsrichter am Bundesgerichtshof. Er entscheidet, ob sie in U-Haft müssen. An dem Fall arbeiteten das Bundesamt für Verfassungsschutz und das Bayerische Landeskriminalamt eng zusammen. (dpa/red)
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