Mit der „Cash Trapping“-Masche haben Betrüger in Siegburg Geld erbeutet. Die Polizei sucht nun nach Geschädigten.
Fiese Betrugs-MaschePolizei sucht Opfer in Siegburg

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Die Polizei ermittelt wegen Betrugs an Geldautomaten (Symbolfoto).
Mitte April 2026 kam es in einer Bankfiliale am Siegburger Markt zu zwei Fällen von „Cash Trapping“. Nun sucht die Polizei nach möglichen Geschädigten sowie Zeuginnen und Zeugen.
So funktioniert die miese Masche
Dabei manipulieren die Täterinnen und Täter Geldautomaten, indem sie eine Blende oder Klebefolie am Geldausgabeschacht anbringen. Das Geld wird dann im Automaten zurückgehalten. Für die Kundinnen und Kunden sieht es so aus, als sei der Automat defekt. Später holen die Kriminellen das Geld ab.
Verdächtiger sprach mit Opfern
Die Taten ereigneten sich am 11. April 2026 zwischen 15.30 Uhr und 19.00 Uhr sowie am 23. April 2026 zwischen 18.00 Uhr und 18.30 Uhr. Videoaufzeichnungen zeigen einen bislang unbekannten schwarzen Mann, der sich mit mehreren Geschädigten unterhalten haben soll. Die Polizei geht davon aus, dass es sich um den Tatverdächtigen handelt.
Die Polizei bittet Personen, die in diesen Zeiträumen versucht haben, Geld abzuheben und keines erhielten, sich zu melden. Auch Personen, die von dem unbekannten Mann angesprochen wurden, sollen sich unter der Rufnummer 02241 541-3121 melden.
So schützen Sie sich vor „Cash Trapping“
Die Polizei rät: Seien Sie misstrauisch, wenn ein Automat kein Geld ausgibt, aber keine Fehlermeldung anzeigt. Überprüfen Sie den Geldausgabeschacht auf Manipulationen. Lassen Sie sich nicht von Fremden ablenken und verlassen Sie den Automaten nicht. Informieren Sie bei einem Verdacht sofort die Bank und die Polizei. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
