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Raketen-Hagel auf UkraineMindestens fünf Tote nach Angriffen auf Kiew, Charkiw und Dnipro

Ukraine-Krieg - Dnipro

Copyright: Mykola Synelnykov/AP/dpa

Auch aus Dnipro wurden schwere Explosionen gemeldet.

Russlands Waffen-Mix über Ukraine, Kiew schlägt zurück.

Bomben-Nacht über der Ukraine: Russland greift mit fiesem Waffen-Mix an – Kiew schlägt zurück

Wieder eine Nacht des Schreckens für die Menschen in der Ukraine. Ein heftiger russischer Angriff hinterlässt Tote und Zerstörung. Doch die Ukraine wehrt sich und attackiert Ziele tief in Russland.

Eine heftige Welle russischer Luftschläge hat Tod, Verletzungen und massive Zerstörung über ukrainische Städte gebracht. Fast im ganzen Land heulten die Sirenen, und die Menschen wurden aufgefordert, Schutz zu suchen. Wie die dpa meldet, sprach das Außenministerium in Kiew am folgenden Morgen von wenigstens fünf Todesopfen und über 30 Verletzten.

Heftige Detonationen erschütterten Charkiw und Dnipro; die Hauptstadt Kiew sowie weitere Orte gerieten ebenfalls ins Visier. Allein für Dnipro meldete die Staatsanwaltschaft mindestens drei Todesopfer und 21 verletzte Personen. Unter den Trümmern eines getroffenen Wohnhauses wird weiterhin nach Überlebenden gesucht.

Russlands Taktik: So soll die Abwehr geknackt werden

Laut der ukrainischen Luftwaffe feuerten russische Flugzeuge des Modells Tupolew Tu-95 kurz nach Mitternacht von weit über dem Kaspischen Meer aus ihre Marschflugkörper ab. Während diese sich der Ukraine näherten, schickte das russische Militär obendrein unbemannte Fluggeräte und ballistische Flugkörper hinterher.

Die Absicht hinter dieser Strategie ist klar: Mit diesem Mix aus verschiedenen Waffensystemen sollte die ukrainische Luftverteidigung gezielt überfordert werden.

Hunderte Drohnen gestoppt – doch eine Rakete ist die Achillesferse

In der morgendlichen Zusammenfassung meldete die Luftwaffe der Ukraine insgesamt 619 feindliche Drohnen und 47 Flugkörper unterschiedlicher Bauart, darunter Raketen und Marschflugkörper. Die gute Nachricht: 580 der Drohnen konnten unschädlich gemacht werden. Auch die Mehrheit der Ch-101-Marschflugkörper und der ballistischen Kalibr-Raketen wurde laut den Angaben neutralisiert. Gegen die Boden-Boden-Raketen des Typs Iskander-M besitzt die Ukraine jedoch keine effektive Abwehrmöglichkeit.

Ukraine schlägt zurück: Angriffe bis tief in Russland

Das Verteidigungsministerium in Moskau gab seinerseits bekannt, dass während der Nacht 127 ukrainische Drohnen im Anflug gestoppt wurden. Berichte sprachen von Attacken auf die Wolga-Region sowie auf Ziele weit im Osten, darunter die Städte Jekaterinburg und Perm im Uralgebirge.

In Jekaterinburg soll es laut Gebietsgouverneur Denis Pasler sechs Verletzte gegeben haben, wie die staatliche Agentur Tass berichtete. Informationen über getroffene militärische Einrichtungen oder Industriekomplexe wurden von russischer Seite nicht veröffentlicht.

Seit über vier Jahren führt Russland seinen Angriffskrieg gegen das Nachbarland. Russische Truppen halten fast ein Fünftel der Ukraine besetzt, während pausenlose Luftschläge die Zivilbevölkerung terrorisieren. (dpa/bearbeitet durch Gemini 2.5 Pro)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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