Kurioser Verkehrsunfall Fahrerloser Linienbus kracht in Wohnhaus – zahlreiche Verletzte

Sie sind fast noch Kinder Geheimnis über Putins Soldaten aufgedeckt – „oft ohne Arme, Beine, Ohren“

Dieser Ausschnitt aus einem Video wurde vom russischen Verteidigungsministerium am 12. März veröffentlicht und zeigt russische Fallschirmjäger, die angeblich die Kontrolle über einen unbekannten Flugplatz in der Ukraine übernehmen. Ein geheimer Bericht deckt auf, wie die Lage in den Krankenhäusern ist, in welche die verletzten Soldaten eingeliefert werden.

Dieser Ausschnitt aus einem Video wurde vom russischen Verteidigungsministerium am 12. März veröffentlicht und zeigt russische Fallschirmjäger, die angeblich die Kontrolle über einen unbekannten Flugplatz in der Ukraine übernehmen. Ein Bericht deckt auf, wie die Lage in den Krankenhäusern ist, in welche die verletzten Soldaten eingeliefert werden.

Es ist ein streng gehütetes Geheimnis. Eine Tatsache, über welche der Kreml Stillschweigen bewahrt: Putins Soldaten. Woher stammen sie? Mit welchen Verletzungen kommen sie ins Krankenhaus? Jetzt ist ein erster Bericht darüber durchgesickert.

In Russland werden die Soldaten wie Helden verehrt: Putin selbst hatte bei seiner Rede im Moskauer Olympiastadion die Truppen gelobt, ihren „heldenhaften“ Einsatz bei der „militärischen Spezialoperation“ in der Ukraine.

Doch wer in die Krankenhäuser schaut, in welche die schwer verletzten Kämpfer des Kremls geliefert werden, sieht keine Helden. Er sieht junge Männer, meist aus armen Regionen, die verwirrt sind und oft nicht recht wissen, wofür sie eigentlich kämpfen.

Geheimer Bericht aus Klinik zeigt, wie es russischen Kriegs-Soldaten geht

Das legt nun auch ein Bericht nahe, der bislang unbekannte Einblicke in jene Kliniken gibt, in denen die Männer nach ihrem Kampf eingeliefert werden.

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Die „Deutsche Welle“ konnte mit mehrere Quellen sprechen, die in den Krankenhäusern tätig sind. Sie liegen im Süden von Belarus – und was sich dort abspielt, unterliegt strengster Geheimhaltung.

Krieg in der Ukraine: Verletzte Russen kommen nach Belarus

Lange hat der Kreml über Verluste geschwiegen (mittlerweile über 14.000 Tote auf russischer Seite). Dass die Moral der Armee deshalb immer schlechter wird, auch weil die Versorgung laut US-Berichten alles andere als gesichert ist, darüber wird natürlich ebenso ein wenig ein Wort verloren wie über die vielen Särge, die zurück in die Heimat geschickt werden.

Wer es irgendwie lebendig aus dem Krieg schafft, kommt etwa nach Gomel oder Mosyr, belarussischen Städten im Süden. Hier werden sie medizinisch versorgt und dann weiter nach Russland transportiert. 160 bis 170 russische Soldaten sollen bereits nach fünf Tagen Krieg hier gelandet sein.

Russische Soldaten kommen „oft ohne Arme, Beine, Ohren, Augen“

„Oft ohne Arme, Beine, Ohren, Augen“, wird eine Quelle zitiert. Manche Soldaten würden zu spät und mit Wundbrand eingeliefert. „Wenn die Soldaten rechtzeitig gebracht würden, könnte man Gliedmaßen noch retten.“

Bis zu fünf Tage lang haben einige der Verwundeten nichts mehr zu essen bekommen, heißt es. Sie seien desorientiert gewesen, hätten keine Ahnung gehabt, wo sie waren, hätten nur darum gebeten, ihre Eltern anzurufen. „Es sind Patienten des Jahrgangs 2003, aus armen Regionen Russlands. Eigentlich sind sie noch Kinder“, heißt es.

Krieg in der Ukraine: In Belarus wird „nonstop operiert“

In einem Krankenhaus in Gomel werde „nonstop operiert“, bis zu 50 Personen in einer Nacht. Am häufigsten müssten die medizinischen Fachkräfte bei den russischen Soldaten Gliedmaßen amputieren. „Das Krankenhaus ist voll“, wird die ungenannte Quelle zitiert.

Dass sie diese Informationen preisgeben, ist gefährlich für sie: Ärztinnen und Ärzte müssten einen Geheimhaltungsvertrag unterschrieben.

„Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Geheimdienste KGB oder FSB sind direkt in den Krankenhäusern im Einsatz, alle Gebäude werden bewacht. Viele Ärzte und Ärztinnen, die theoretisch etwas sagen könnten, wurden aus den Krankenhäusern entfernt. Stattdessen werden Russinnen und Russen eingesetzt“, heißt es seitens der „Belarusian Medical Solidarity Foundation“ – einer NGO, die unterdrückten medizinischen Kräften in Belarus helfen will. Die Angst unter den Mitarbeitenden sei groß.

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