Abo

Polizei-Skandal in EssenBeamte deckten Prügel-Kollegen und wurden jetzt gefeuert

Polizei ermittelt nach Schüssen

Copyright: Rolf Vennenbernd/dpa

Strafvereitelung: Polizisten aus Dienst entfernt (Symbolbild)

Polizei-Skandal: Beamte vertuschen Straftat – gefeuert.

Knallharte Entscheidung in Essen! Zwei Polizeibeamte fliegen hochkant aus dem Job, weil sie eine Straftat im Amt vertuscht haben sollen. Das Verwaltungsgericht in Düsseldorf griff zur härtesten disziplinarischen Maßnahme. Das Urteil des Gerichts ist eindeutig: Diese Männer sind für den Staatsdienst untragbar geworden.

Das Vertrauen ist komplett weg – sowohl bei ihren Vorgesetzten als auch in der Bevölkerung. Besonders schlimm, so die Richter: Mit ihrer Aktion wollten sie die Missetat eines Kollegen unter den Teppich kehren. Damit haben beide dem Ruf der gesamten Polizei massiv geschadet.

Brutaler Angriff auf Wehrlosen

Worum ging es bei der Vertuschungsaktion? Ein unfassbarer Vorfall: Ein ihnen unterstellter Kollege soll während eines Einsatzes wegen häuslicher Streitigkeiten komplett ausgerastet sein. Er soll einem Mann, der bereits Handschellen trug und sich nicht wehren konnte, mitten ins Gesicht geprügelt haben. Die beiden Vorgesetzten wussten von dieser Gewalttat, doch statt es zu melden, hielten sie dicht – ein klarer Bruch ihrer Dienstpflicht.

Die Folgen dieser Vertuschung sind ein Justiz-Skandal! Anstatt dass der prügelnde Polizist für seine Tat belangt wurde, passierte das Gegenteil: Das Opfer selbst landete auf der Anklagebank! Ihm wurde fälschlicherweise Widerstand gegen die Staatsgewalt vorgeworfen. Der gewalttätige Beamte hatte nach der Anzeige des Mannes einfach eine Gegenanzeige gestellt. Seine dreiste Lüge: Der Fausthieb sei notwendig gewesen, um den Widerstand des Opfers zu beenden.

Mutige Kollegen packen vor Gericht aus

Doch die Lügengeschichte flog auf. Im späteren Gerichtsverfahren kam es zur Wende, weil andere Polizisten ihr Gewissen nicht länger belasten wollten. Mehrere Beamte, die bei dem Einsatz dabei waren, sagten aus und bestätigten: Ihr Kollege hatte völlig grundlos zugeschlagen.

Für die beiden Vorgesetzten ist es nicht die erste Verurteilung. Bereits 2023 wurden sie vom Landgericht Duisburg schuldig gesprochen. Das rechtskräftige Urteil damals: eine Bewährungsstrafe von sieben Monaten, weil sie die Straftat im Dienst durch Schweigen deckten.

Das letzte Wort ist aber womöglich noch nicht gesprochen. Gegen die aktuellen Urteile des Verwaltungsgerichts (Aktenzeichen: 35 K 11301/25.O und 35 K 11303/25.O) können die beiden Männer noch in Berufung gehen. Die nächste Instanz wäre das Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen mit Sitz in Münster. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

Bild von Ajatollah Ali Chamenei
Nach Tod des Ajatollah
Termin für Mega-Beerdigung steht – 20 Millionen erwartet