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Plötzlich verschwundenBelarussischer Aktivist erhängt aufgefunden

Eine Frau hat eine Auseinandersetzung mit einem Polizisten, während ein weiterer Demonstrant festgenommen wird. Seit vielen Monaten protestieren in Belarus Menschen gegen den Präsidenten Alexander Lukaschenko.

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Bei Protesten gegen Präsident Alexander Lukaschenko werden immer wieder Menschen festgenommen. Das Foto entstand im Sommer 2020 in Minsk.

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Einen Tag nach seinem plötzlichen verschwinden wurd der belarussische Aktivist Witaly Schischow tot aufgefunden. 

Kiew. Was geschah mit Witaly Schischow? Dieser Frage geht nun eine Mordkommission nach. Denn der belarussische Aktivist ist einen Tag nach seinem plötzlichen Verschwinden in Kiew tot aufgefunden worden.

Schischow sei „erhängt“ in einem Park in der Nähe seiner Wohnung in der ukrainischen Hauptstadt entdeckt worden, teilte die Polizei am Dienstag (3. August) mit. Sie nahm Mordermittlungen auf. Schischow hatte von Kiew aus die Organisation „Belarussisches Haus der Ukraine“ im Messengerdienst Telegram geleitet.

Aktivist Witaly Schischow beim Joggen vermisst

Schischow war vermisst gemeldet worden, nachdem er am Montagmorgen nicht von einer Joggingrunde zurückgekehrt war. Die Nichtregierungsorganisation Wjasna erklärte unter Berufung auf Freunde Schischows, der Aktivist sei kürzlich beim Joggen von „Fremden“ verfolgt worden.

Alexander Lukaschenko, Präsident von Belarus, spricht am 27.07.21 während einer Kabinettssitzung.

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Alexander Lukaschenko regiert seit fast drei Jahrzehnten. Vor einem Jahr war er trotz massiver Betrugsvorwürfe zum Sieger der Präsidentschaftswahl erklärt worden.

Viele Belarussen fliehen angesichts von Repression in ihrem Heimatland in die benachbarte Ukraine, nach Polen oder Litauen. Der seit fast drei Jahrzehnten regierende belarussische Präsident Alexander Lukaschenko war vor einem Jahr trotz massiver Betrugsvorwürfe zum Sieger der Präsidentschaftswahl erklärt worden. Dies löste in Belarus historische Massenproteste aus, die von den Sicherheitskräften brutal niedergeschlagen wurden. (AFP)

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