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Nächster Umfrage-HammerAfD legt zu, Union verliert – Zufriedenheit mit Merz auf Tiefpunkt

Alice Weidel und Tino Chrupalla

Copyright: Michael Kappeler/dpa

Die AfD von Alice Weidel und Tino Chrupalla hat in jüngsten Umfragen klar die Nase vorn. (Archivbild)

Umfrage-Beben: AfD hängt Union ab, Merz im freien Fall

Die politische Landschaft Deutschlands ist in Aufruhr: Eine aktuelle Erhebung zeigt die AfD im steilen Aufwind, während die Union deutlich an Boden verliert. Besonders für Bundeskanzler Friedrich Merz spitzt sich die Lage dramatisch zu.

In einer Forsa-Erhebung hat die AfD ihre Führung weiter vergrößert und distanziert die Union nun um fünf Prozentpunkte. Das aktuelle „Trendbarometer“, erstellt für RTL und ntv, weist für die Partei einen Zuwachs von einem Prozentpunkt im Vergleich zur Vorwoche aus, womit sie auf 27 Prozent kommt. Die Unionsparteien hingegen büßen zwei Punkte ein und fallen auf nur noch 22 Prozent.

Besonders heikel ist die Situation für den Bundeskanzler Friedrich Merz. Die Zustimmung zu seiner politischen Arbeit erreicht einen neuen Tiefstwert. Nur noch 15 Prozent der Befragten zeigen sich mit ihm zufrieden – ein Minus von drei Punkten zur Vorwoche. Eine erdrückende Mehrheit von 83 Prozent stellt ihm ein schlechtes Zeugnis aus.

Überraschung: Linke zieht mit SPD gleich

Den dritten Rang in der Wählergunst sichern sich die Grünen, die stabil bei 15 Prozent bleiben. Die SPD verharrt unverändert bei 12 Prozent. Die große Überraschung: Die Linke kann einen Punkt gutmachen und liegt damit auf Augenhöhe mit den Sozialdemokraten. Für die FDP würde es mit vier Prozent nicht für den Einzug in den Bundestag reichen, während alle sonstigen Parteien gemeinsam auf acht Prozent kommen.

Diese Umfrageergebnisse spiegeln eine politisch turbulente Woche wider. Die Debatten waren geprägt von Auseinandersetzungen um Reformen, wie dem Sparpaket bei der Krankenversicherung. Für zusätzlichen Zündstoff sorgte Merz mit seiner kontroversen Äußerung, die gesetzliche Rente sei lediglich eine „Basisabsicherung“.

AfD auch bei anderen Instituten auf Platz eins

Dieser Trend wird auch von anderen Instituten bestätigt. Eine für die „Bild am Sonntag“ durchgeführte Insa-Erhebung sah die AfD kürzlich bei 28 Prozent, mit einem Abstand von vier Punkten zur Union. Im ZDF-„Politbarometer“ der Forschungsgruppe Wahlen, das vor rund anderthalb Wochen erschien, fiel die Führung mit 26 zu 25 Prozent allerdings wesentlich enger aus.

Bereits im September des Vorjahres hatte die AfD bei Forsa einen Wert von 27 Prozent erreicht. Zu diesem Zeitpunkt war die Union mit 24 Prozent jedoch noch kräftiger aufgestellt als heute. Für die repräsentative Erhebung hat das Meinungsforschungsinstitut vom 21. bis zum 27. April 2.503 Menschen befragt.

Allerdings ist klar: Solche Umfragen sind stets mit Vorsicht zu genießen und stellen keine exakte Vorhersage für ein Wahlergebnis dar. Die Institute selbst verweisen auf Ungenauigkeiten, wie die statistische Schwankungsbreite, die für diese Erhebung mit 2,5 Prozentpunkten beziffert wird. Sie sind lediglich eine Momentaufnahme der Stimmung. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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