Brisantes CDU-Treffen: Merz und Wüst im Machtkampf
Machtkampf im SauerlandKanzler Merz und Rivale Wüst treffen sich zur Krisen-Klausur

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Am Montag kommt Kanzler Friedrich auf Einladung des NRW-CDU-Chefs Hendrik Wüst zu einer Klausur nach Meschede (Archivbild).
Ein Treffen, das für mächtig Wirbel sorgt: Genau jetzt, wo über seine Kanzler-Fitness diskutiert wird, reist Bundeskanzler Friedrich Merz am Montag (24. Juni 2024) ins Sauerland. Dort wartet bei einer internen Zusammenkunft bereits sein potenzieller Kontrahent, NRW-Landeschef Hendrik Wüst.
Offiziell hat die Zusammenkunft in Meschede laut CDU-Aussagen „nichts mit der aktuellen Lage zu tun“. Aber hinter den Kulissen rumort es heftig. Der Auslöser: die ungeklärte Machtfrage innerhalb der Union.
Diskussion um Kanzlerkandidatur sorgt für Brisanz
Vor kurzem hatten Medien von Überlegungen berichtet, ob Kanzler Merz durch einen anderen Politiker ausgetauscht werden könnte. Dabei tauchte immer wieder der Name des populären NRW-Regierungschefs Hendrik Wüst auf. Als Grund gelten die schwachen Umfragewerte von Merz und die schwierige Position der schwarz-roten Bundesregierung nach rund einem Jahr im Amt.
Aus dem Umfeld des Kanzlers wurden diese Spekulationen zwar als „naive Idee“ zurückgewiesen, doch das unmittelbare Aufeinandertreffen der beiden CDU-Schwergewichte in Wüsts Heimat gibt der Lage eine besondere Würze.
Offizieller Anlass: Die Landtagswahl 2027
Die zweitägige Klausurtagung ist laut Parteiangaben schon seit Monaten festgesetzt. Eingeladen wurde von der NRW-CDU, um die Vorbereitungen für die Landtagswahl im April 2027 zu treffen. Merz nimmt als Gast teil und wird eine Ansprache halten.
Bei der Veranstaltung sind Abgeordnete aus NRW anwesend, die ihre Mandate im Bundestag, im Landtag von Düsseldorf oder im Europaparlament ausüben. Hinzu kommt der CDU-Landesvorstand mit Wüst als Gastgeber. Für Montagmorgen ist ein Bericht von Merz in seiner Rolle als Bundesvorsitzender geplant. Außerdem ist ein Dialog über die gegenwärtige Situation vorgesehen und die Themenfelder Arbeit und Innovation stehen auf der Agenda.
Zuerst hatte der „Stern“ über die Tagung berichtet. (dpa/red)
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