Jens Spahn ist sauer „Wir erleben eine Pandemie der Ungeimpften“

Jens Spahn (CDU), Bundesminister für Gesundheit, ruft die Deutschen zur Impfung gegen das Coronavirus auf.

Jens Spahn, das Foto zeigt den Gesundheitsminister bei einem Termin am 27. August 2021 in Mecklenburg-Vorpommern, fordert die noch ungeimpften Deutschen eindringlich dazu auf, sich zum Schutz aller impfen zu lassen.

Die Impfquote in Deutschland hat mit knapp über 60 Prozent noch viel Luft nach oben. Jens Spahn (CDU), Bundesminister für Gesundheit, ruft die Deutschen zur Impfung gegen das Coronavirus auf.

Berlin. Das Coronavirus spaltet seit Beginn der Pandemie die Gesellschaft. Zunächst standen sich Befürworter und Gegner des Lockdowns gegenüber, inzwischen konzentriert sich die Diskussion vorrangig auf das Thema Impfung. 

In Deutschland sind bisher 61,4 Prozent der Menschen vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Das geht aus Zahlen des Robert Koch-Instituts vom Dienstag hervor (Stand: 7. September 2021, 9.21 Uhr). Demnach wurden am Montag 118.545 verabreichte Impfdosen gemeldet.

Etwa 54,8 Millionen Menschen (65,9 Prozent) haben inzwischen mindestens eine Impfung bekommen.

Corona-Pandemie der Ungeimpften: Jens Spahn ruft erneut zum Impfen auf

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) rief am Dienstag, 7. September, auf Twitter erneut zum Impfen auf. Offenbar macht es ihn sauer, dass es noch immer viele Ungeimpfte gibt.

„Bei Inzidenz und auf Intensivstationen sehen wir: Wir erleben eine anwachsende Pandemie der Ungeimpften. Alle, die können, sollten sich ihren Schutz holen!“, so versucht der Minister an die Vernunft der Bürger zu appellieren.

Unter den Bundesländern verzeichnet Bremen laut RKI mit 76,0 Prozent den höchsten Anteil Erstgeimpfter. Der Stadtstaat zählt mit 71,4 Prozent auch den höchsten Anteil an vollständig geimpften Einwohnern. Sachsen steht mit 55,6 Prozent Erstgeimpfter und 52,4 Prozent vollständig geimpfter Einwohner am Ende beider Ranglisten.

Die Impfkampagne gegen den Erreger Sars-CoV-2 hatte in Deutschland Ende vergangenen Jahres begonnen. Mittlerweile können sich Menschen unabhängig von der bisher gültigen Prioritätenliste um einen Termin bemühen. (dpa, jba)

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