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Historische UN-BlamageDeutschland scheitert erstmals bei Kandidatur für Sicherheitsrat

Bundeskanzler Merz beim EU-Westbalkan-Gipfel

Copyright: Kay Nietfeld/dpa

Kanzler Friedrich Merz (CDU) beim Westbalkan-Gipfel in Montenegro.

Historische Schlappe: Deutschland scheitert bei UN-Wahl.

Was für eine Blamage auf internationaler Bühne! Deutschlands Bewerbung um einen Sitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen für die kommenden zwei Jahre ist am Mittwoch in New York spektakulär gescheitert.

Das Ergebnis in der UN-Generalversammlung fiel bereits in der ersten Abstimmungsrunde überraschend klar aus. Mit lediglich 104 Stimmen verfehlte Deutschland die erforderliche Zweidrittelmehrheit von 127 Stimmen deutlich. Die Plätze sicherten sich stattdessen Portugal, das 134 Stimmen erhielt, und Österreich mit 131 Stimmen.

Trotz der Schlappe: Kanzler Merz plant schon den nächsten Versuch

Ans Aufgeben denkt man in Berlin aber nicht. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) verkündete bei einem EU-Westbalkan-Treffen in Montenegro, dass Deutschland für einen Platz in dem wichtigsten Gremium der UN erneut kandidieren werde.

Zuerst soll aber die Ursache für das Debakel geklärt werden, wie Außenminister Johann Wadephul (CDU) versprach. Die Vereinten Nationen bestehen aus insgesamt 193 Mitgliedsländern. (dpa/red)

Ein Debakel mit historischem Ausmaß

Diese Abfuhr wiegt besonders schwer, denn sie ist ein Novum in der deutschen Geschichte. Sechsmal war die Bundesrepublik bereits Teil des Sicherheitsrates, die letzte Amtszeit war von 2019 bis 2020. Doch dass eine deutsche Bewerbung scheitert, das gab es laut Aussagen von Diplomaten bislang noch nie. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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