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Reise wirft Fragen auf Gerhard Schröder erneut in Moskau – „ist eine schöne Stadt“

Diese Reise wirft zwangsläufig die eine oder andere Frage auf: Gerhard Schröder ist erneut nach Moskau gereist. Ob er sich dort mit Putin trifft, ist nicht bekannt. 

Urlaub in Russland? Für die meisten Menschen in der aktuellen Lage seit Ausbruch des russischen Angriffskrieges in der Ukraine sicher kein Thema. Nicht so für Gerhard Schröder (SPD).

Einem Bericht zufolge soll der Ex-Bundeskanzler erneut nach Moskau gereist sein. Demnach sei er in einem Hotel in der Innenstadt der russischen Hauptstadt abgestiegen, berichteten die Sender RTL und ntv am Montag (25. Juli 2022).

Auf die Frage, was er dort mache, sagte der Kanzler demnach: „Ich mache hier ein paar Tage Urlaub. Moskau ist eine schöne Stadt.“ Den Angaben zufolge ist Schröders Hotel nicht weit entfernt von der Zentrale des russischen Ölkonzerns Rosneft.

Der Altkanzler hatte im Mai entschieden, seinen dortigen Aufsichtsratsposten aufzugeben und ebenfalls erklärt, auf einen angebotenen Aufsichtsratsposten beim russischen Gaskonzern Gazprom zu verzichten.

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Gerhard Schröder ist erneut nach Moskau gereist 

Der Ex-Kanzler steht seit Jahren wegen seiner Verbindungen nach Russland und seines engen Drahts zu Präsident Wladimir Putin in der Kritik.

Ihm wird vorgeworfen, sich nicht ausreichend von Russlands Angriff auf die Ukraine distanziert zu haben. Ob Schröder den russischen Präsidenten bei seinem aktuellen Besuch trifft, blieb offen.

Schröder, gegen den ein Verfahren zum Ausschluss aus der SPD läuft, war Anfang März nach Moskau gereist und hatte mit Putin über den Ukraine-Krieg gesprochen. Der Altkanzler hatte dazu vor zwei Wochen in einem Interview gesagt, Putin habe durchaus Interesse an einer Verhandlungslösung. (afp) 

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