Nach Sperrung auf Twitter Donald Trump kündigt eigenes soziales Netzwerk an 

Donald Trump, ehemaliger Präsident der USA, hebt seine Faust bei einer „Turning Point Action“-Veranstaltung.

Donald Trump, ehemaliger Präsident der USA, hebt seine Faust bei einer „Turning Point Action“-Veranstaltung im Juli 2021.

Seine Niederlage bei der Präsidentschaftswahl 2020 in den USA hat Donald Trump nicht gut verkraftet. Nun kündigt der Ex-Präsident neue Pläne an: Er will seine eigene soziale Plattform gründen. 

Washington. Der frühere US-Präsident Donald Trump will ein alternatives soziales Netzwerk gründen. „Truth Social“ heiße die neue Plattform, kündigte Trump am Mittwochabend (20. Oktober, Ortszeit) in einer Mitteilung eines dazu neu gegründeten Unternehmens an. Truth heißt auf Deutsch Wahrheit.

Im November solle das Netzwerk für geladene Gäste starten, Anfang 2022 dann landesweit. Ziel sei es, der „Tyrannei“ der großen Tech-Unternehmen die Stirn zu bieten. „Wir leben in einer Welt, in der die Taliban eine riesige Präsenz auf Twitter haben, aber euer liebster amerikanischer Präsident zum Schweigen gebracht wurde“, teilte Donald Trump mit.

Donald Trump: Ex-US-Präsident will eigenes soziales Netzwerk gründen 

Twitter wie auch Facebook und YouTube hatten Trumps Konten im Januar kurz vor dem Ende seiner Amtszeit gesperrt. Auslöser war die Erstürmung des US-Kapitols durch Anhänger Trumps - und dass er Sympathie für die Angreifer bekundete. Außerdem behauptet er nach wie vor ohne jegliche Belege, dass ihm der Sieg bei der Präsidentenwahl im November durch Betrug gestohlen worden sei.

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Damit heizte er die Stimmung im Land auf. Twitter, wo Trump mehr als 80 Millionen Nutzer folgten, war für ihn bis dahin die wichtigste Kommunikationsplattform. Der Ex-Präsident wehrt sich bereits seit längerem gegen die Sperrung seines Accounts.

Trump erklärte nun außerdem, auch ein neues Medienunternehmen gegründet zu haben - die Trump Media & Technology Group. Das Unternehmen sei durch eine Fusion mit Digital World Acquisition Corp. entstanden und wolle an die Börse gehen.

Es solle ein Konkurrent für das „liberale Medienkonsortium“ sein und sich gegen Unternehmen des Silicon Valley wehren, die ihre einseitige Macht dazu genutzt hätten, oppositionelle Stimmen in Amerika zum Schweigen zu bringen. Trump kündigte an, bald seine erste „Wahrheit“ auf Truth Social veröffentlichen zu wollen. (dpa)

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