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Was war da denn los?Völlig verwirrter Trump sorgt vor laufenden Kameras für Wirbel

US-Präsident Donald Trump spricht am 7. Juli am Rande des NATO-Gipfels bei einem Treffen mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan.

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US-Präsident Donald Trump spricht am 7. Juli am Rande des NATO-Gipfels bei einem Treffen mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan.

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Was war da denn los? US-Präsident Donald Trump sorgt bei einem Termin in der Türkei für Wirbel. Er wirkte bei einer Pressekonferenz am Rande des NATO-Gipfels verwirrt.

Diese Szene lässt viele Beobachter aktuell ziemlich irritiert zurück: Donald Trump schien bei einer Pressekonferenz in Ankara am Dienstag (7. Juli) den Fragen einer Pressevertreterin kaum gewachsen zu sein.

An der Seite von Türkei-Präsident Recep Tayyip Erdoğan machte er einen eher ratlosen Eindruck. Besonders als eine Journalistin die brisante Angelegenheit des russischen S-400-Raketensystems und die mögliche Rückkehr der Türkei ins F-35-Kampfjetprogramm der USA ansprach, schien Trump komplett den Faden verloren zu haben.

„Was bedeutet das?“

Auf ihre Nachfrage, ob das russische Waffensystem eventuell an eine „dritte Partei“ weitergereicht werden könnte, um amerikanische F-35 Tarnkappenjets zu bekommen, reagierte Trump ratlos: „Was bedeutet das?“ Selbst als die Journalistin nachhakte, fand Trump nicht zurück in die Spur und stammelte: „Dritte... dritte Partei? Was ist eine dritte Partei … in Bezug auf was?“ 

Hier die Aufzeichnung des Live-Streams des Weißen Hauses ansehen – ab der 14. Minute wird über das Abwehrsystem gesprochen:

Die Reporterin ließ nicht locker und wollte wissen, ob der US-Präsident denn Bedenken bezüglich des russischen Raketenabwehrsystems habe. Trump wischte die Frage einfach vom Tisch. Seine Antwort: Er habe „überhaupt keine Bedenken bezüglich irgendetwas“. Die Beziehung zur Türkei sei aktuell besser als in den Jahren zuvor.

Wenig später folgte die nächste unangenehme Situation. Trump grätschte in eine Frage hinein, die klar an Präsident Erdoğan adressiert war. Erneut wirkte er verwirrt und wollte wissen: „Ist das für mich? Fragen Sie mich? Oder fragen Sie den Präsidenten?“, ehe man ihm erklärte, dass die Frage nicht ihm galt.

Russisches S-400-System schon länger Streitpunkt zwischen USA und Türkei

Auch wenn sich die Beziehungen zwischen Washington und Ankara unter Trump verbessert haben, ist die Anschaffung des russischen S-400-Systems durch die Türkei im Jahr 2019 seit Langem ein brisanter Streitpunkt zwischen den NATO-Partnern. Als Reaktion auf den Kauf verhängte Washington 2020 Sanktionen gegen ein großes türkisches Rüstungsunternehmen und schloss die Türkei aus dem F-35-Tarnkappenjägerprogramm aus.

Kurz vor dem Start des NATO-Gipfels kündigte Trump an, dass Washington diese US-Sanktionen aufheben werde. Und zeigte sich gleichzeitig bereit, der Türkei F-35-Kampfjets zu verkaufen. Aktuell erlaubt ein US-Gesetz der Türkei jedoch weder den Betrieb noch den Besitz des russischen Waffensystems. Begründet wurde der Schritt vom US-Kongress damit, dass das russische System ein Sicherheitsrisiko für in den USA hergestellte Kampfflugzeuge darstelle. (red)

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