Asyl-Zahlen brechen einMinister Dobrindt feiert niedrigsten Stand seit der Pandemie

Asylantrag

Copyright: Julian Stratenschulte/dpa

Die Zahl der Menschen, die erstmals in Deutschland einen Asylantrag stellen, geht weiter zurück. (Symbolbild)

Asylzahlen sinken: Regierung jubelt, Forscher zweifeln.

Die Asylzahlen sinken! Im Mai haben deutlich weniger Menschen in Deutschland Schutz gesucht. Laut Bundesinnenministerium gab es nur 5.556 Erstanträge. Einen so niedrigen Wert gab es zuletzt 2020, als die Corona-Pandemie die Einreise fast unmöglich machte.

Der Trend nach unten ist deutlich: Gegenüber dem Mai des Vorjahres bedeutet das ein Minus von etwa 30 Prozent. Schon der April zeigte mit 6.144 gestellten Anträgen einen spürbaren Rückgang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Dobrindt sieht Regierung auf Erfolgskurs

Für Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) ist die Sache klar: Er wertet die sinkenden Zahlen als direkten Triumph für die angepasste Flüchtlingsstrategie der Regierung. Er erklärte dazu: „Die Migrationswende setzt sich fort“. Man verfolge weiterhin das Vorhaben, „die Migration wirksam zu ordnen und die Belastungen weiter zu reduzieren“.

Widerspruch von Forschern: Liegt es gar nicht an der Politik?

Ganz anders bewerten das jedoch Fachleute für Migration. Ihrer Ansicht nach sind nicht die deutschen Maßnahmen der Hauptgrund für die sinkenden Antragszahlen, sondern die Lage in den Herkunfts- und Durchreiseländern. Die Verhältnisse in Nationen wie Syrien, Iran oder der Türkei hätten einen viel größeren Einfluss darauf, ob Menschen sich überhaupt auf den Weg machen. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

Philipp Amthor (CDU) steht im ARD-Wahlstudio in Schwerin. In dem Bundesland droht der CDU ein Albtraum.
Wahlen in Meck-Pomm und Berlin
CDU fliegt aus dem Landtag – das gab es noch nie