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Furchtbare Zug-Tragödie in Bayern Ukraine-Geflüchtete unter den Toten – das fünfte Opfer ist ein Junge

Arbeiter bergen am 4. Juni, einen Tag nach dem Unfall, den tonnenschweren Waggon am Unglücksort in Garmisch-Partenkirchen mit einem Kran. Die Identifizierung der fünf Todesopfer ist weitgehend abgeschlossen.

Arbeiter bergen am 4. Juni, einen Tag nach dem Unfall, den tonnenschweren Waggon am Unglücksort in Garmisch-Partenkirchen mit einem Kran. Die Identifizierung der fünf Todesopfer ist weitgehend abgeschlossen.

Nach dem Zugunglück in Garmisch-Partenkirchen ist nach Angaben der Polizei die Identifizierung der fünf Todesopfer weitgehend abgeschlossen. Zwei der Toten sind wohl aus der Ukraine geflohen, das fünfte Opfer ist ein Junge im Teenager-Alter.

Nach dem furchtbaren Zug-Unglück in Bayern gibt es nun Gewissheit: Es handelt sich nach Polizeiangaben bei den Toten um drei Frauen im Alter von 32, 39 und 70 Jahren sowie nach bisherigen Erkenntnissen um eine 51-Jährige. 

Das fünfte, am Samstag (4. Juni 2022) geborgene Opfer sei ein Junge im Teenageralter, teilte die Polizei am Sonntag weiter mit. Auch alle noch offenen Vermisstenfälle konnten demnach geklärt werden. Von den mehr als 40 Verletzten befinde sich eine Person noch in kritischem Zustand.

Zwei der Frauen, die bei dem schweren Unglück ums Leben kamen, sollen Geflüchete aus der Ukraine sein. Das berichtet die „Bild am Sonntag“. Beide waren dem Bericht zufolge in der Nähe bei Gastfamilien untergebracht. Eine der Frauen soll ihr Kind dabeigehabt haben, das nun mit schweren Verletzungen im Krankenhaus liegt.

Garmisch-Partenkirchen: Ursache für Unglück weiterhin unklar

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Die Unglücksursache ist den Angaben zufolge weiterhin unklar. Eine Soko „Zug“ arbeite seit dem Unfall am Freitag daran, den Hergang zu rekonstruieren. Die Leitung liege bei der Staatsanwaltschaft München II. Unterstützt werden die Ermittler demnach von Sachverständigen.

Die Aufräumarbeiten gingen am Sonntag indes weiter. Dabei soll ein 250 Tonnen schwerer Spezialkran zum Einsatz kommen, um unter anderem die Lok wieder auf das Gleis zu heben.

Außerdem sei geplant, den umgestürzten Waggon, der am Samstag auf die Bundesstraße 2 gehoben wurde, abzutransportieren, sagte ein Polizeisprecher am Morgen. Dafür müsse der Waggon möglicherweise in zwei Teile geteilt werden. Anschließend sollen die beiden weiteren umgekippten Waggons auf die Straße gehoben und abtransportiert werden. (dpa/mg)

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