Schock für die Gaming-Welt: Ubisoft-Mitgründer Claude Guillemot ist bei einem Flugzeugabsturz in Frankreich gestorben.
Schock für die Gaming-WeltUbisoft-Mitgründer Claude Guillemot stirbt bei Flugzeugabsturz

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Blick auf das französische Headquarter von Ubisoft in Saint Mande: Nach dem Absturz eines Kleinflugzeugs in Frankreich und dem Tod des Mitbegründers Claude Guillemot wird wegen fahrlässiger Tötung ermittelt.
Schock für die Gaming-Szene! Claude Guillemot (69), einer der Mitbegründer des Spiele-Giganten Ubisoft, ist bei einem Flugzeugunglück in Westfrankreich gestorben. Der Vorfall trug sich in der Gemeinde La Baule am Freitagabend zu.
Die Propellermaschine war gerade dabei, auf dem lokalen Flugfeld zu landen, als sie plötzlich über einem Acker abstürzte. Die Gründe dafür sind bisher völlig unklar. Bei dem Crash kam neben Guillemot eine zweite Person ums Leben.
Ubisoft meldet sich zu Wort: „Mit großer Trauer“
Die Firma hinter dem Welterfolg „Assassin's Creed“ hat die furchtbare Meldung nun offiziell gemacht. In einer Mitteilung des französischen Konzerns heißt es, man habe „mit großer Trauer vom Tod von Claude Guillemot erfahren, der bei einem Unfall ums Leben gekommen ist“.
Auch in Deutschland unterhält Ubisoft Standorte für die Spieleentwicklung.
Ermittler prüfen fahrlässige Tötung
Was genau zu dem Unglück führte, ist noch völlig schleierhaft. Die Staatsanwaltschaft hat laut eigenen Angaben eine Untersuchung gestartet, bei der es um den möglichen Vorwurf der fahrlässigen Tötung geht. Ein besonders tragisches Detail wurde bekannt: Das Flugzeug gehörte Guillemot persönlich.
Die Maschine war in Rennes gestartet, wo der Ubisoft-Visionär lebte. Jetzt liegt es an den Behörden, die Ursache für den fatalen Crash während des Landevorgangs aufzudecken.
Frankreichs Politik würdigt Gaming-Pionier
Gemeinsam mit seinen Geschwistern rief Guillemot im Jahr 1986 Ubisoft ins Leben und baute das Unternehmen zu einem Weltkonzern aus. Bis zu seinem Tod leitete er die Guillemot Corporation, einen Anbieter von Gaming-Peripherie.
Auf der Online-Plattform X zollte Anne Le Hénanff, die beigeordnete Ministerin für künstliche Intelligenz und Digitalisierung in Frankreich, dem Verstorbenen Tribut: „Die französische Videospielbranche verliert heute einen ihrer Pioniere.“ (dpa/red)
