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+++ AKTUELLE INFOS +++ Zugausfälle, gesperrte Autobahnen Bahnverkehr stellt wegen „Elli“ Fernverkehr im Norden ein

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Trügerisches EisLebensgefahr in ganz Deutschland

Eis und Wasser mit Lichtreflexionen

Dünnes Eis am Bodensee birgt Lebensgefahr (Symbolbild).

Eiskalte Dramen: Menschen kämpfen im Wasser um ihr Leben!

Die frostige Kälte lockt viele nach draußen, doch die zugefrorenen Seen in Deutschland werden zur tödlichen Falle. In den letzten Tagen kam es landesweit zu dramatischen Szenen. Immer wieder mussten Helfer ausrücken, um Personen aus dem eiskalten Wasser zu retten, die auf brüchigem Eis eingebrochen waren.

Auch am Bodensee gab es einen dramatischen Einsatz. In der Hegner Bucht krachte am Mittwoch eine Person durch die Eisdecke ins nur etwa 90 Zentimeter tiefe Wasser. Doch die Temperatur war mit nur rund drei Grad lebensgefährlich! Passanten und eine Streife der Wasserschutzpolizei kamen sofort zur Hilfe. Bei der Rettungsaktion landete dann auch noch ein Helfer im eiskalten Nass. Zum Glück konnten beide gerettet und mit Unterkühlung in eine Klinik gebracht werden. Das berichtet „t-online“.

Ein besonders tragisches Drama spielte sich in Mölln in Schleswig-Holstein ab. Ein zwölfjähriges Mädchen ging dort mit seinem Hund auf eine Eisfläche, als beide plötzlich einbrachen. Das Kind war Nichtschwimmerin und schrie verzweifelt um Hilfe. Ein aufmerksamer Mann hörte die Rufe, zögerte keine Sekunde und zog das Mädchen, das schon fast untergegangen war, aus dem eisigen Wasser. Sie kam mit Unterkühlungen in eine Klinik. Für den Hund kam jedoch jede Hilfe zu spät, er ertrank.

Auch in Bremen war ein Hund in Not. Auf einem nur zum Teil gefrorenen See geriet das Tier ins Wasser und kam aus eigener Kraft nicht mehr an Land. Die Feuerwehr rückte an, um den unterkühlten Vierbeiner aus dem See zu fischen und lieferte ihn in einer Tierklinik ein.

Trotz der vielen Unfälle warnen Polizei und Retter eindringlich davor, Eisflächen zu betreten, die nicht offiziell freigegeben wurden. Doch die Warnungen werden oft ignoriert: Am Gnadensee im Bodenseekreis zum Beispiel vergnügten sich zuletzt Dutzende Menschen auf dem Eis. Zwar kontrolliert die Wasserschutzpolizei dort regelmäßig die Eisdicke, eine Freigabe gibt es aber nicht. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.